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Elektrochemische und –magnetische Energiespeicher

Grundprinzip Elektrochemische und –magnetische Energiespeicher

Bei den elektromagnetischen Energiespeichern wird die Energie über elektromagnetische Felder abgespeichert. Dafür bedarf es elektrochemischer Kondensatoren, sowie supraleitender magnetischer Energiespeicher.

Das Grundprinzip der Arbeitsweise sieht dabei wie folgt aus:

Energie wird in elektrochemischen Kondensatoren in einem elektrischen Feld gespeichert.
Die Energieeffizienz liegt bei mehr als 90 Prozent.
Die Elektroden sind durch ein Dielektrikum gegeneinander isoliert.
Die Verbindung der Elektroden mit einer Spannungsquelle bzw. deren Polen ist für das Laden notwendig.
Die Ladung bleibt auch nach der Trennung erhalten.
Für die Entladung muss die Spannung absinken.
Für Ladung und Entladung kommen Adsorption und Desorption, sowie Dotierung und Interkalation zum Einsatz.

Vor- und Nachteile elektrochemischer und –magnetischer Speicher

Natürlich weisen genauso diese Energiespeicher sowohl Vor-, als auch Nachteile auf. Diese sollen im Folgenden kurz dargestellt werden:

Vorteile Nachteile
Hohe Leistungsdichte Geringe Energiedichte
Hohe Nutzungsgrade Hohe Selbstentladung
Hohe Lade- und Entladewirkungsgrade Geringe maximale Ladespannung pro Zelle – Ausnahmen gelten bei Zusammenschaltungen
Hohe Zyklenzahlen Aufwändige Anpassungsschaltung
Hohe Lebensdauer  
Große Zuverlässigkeit  
Schnelle Lademöglichkeit  
Unempfindlich gegenüber Tiefentladung  
Fließen sehr hoher Ströme möglich  
Geringe Innenwiderstände  
Symmetrischer Aufbau  
Unempfindlich gegenüber Überspannungen  
Kein Memoryeffekt  
Zusammenschaltung zu Modulen möglich  
Breiter Bereich für Arbeitstemperaturen  
Geringer Wartungsaufwand  
Sehr robust dank fehlender beweglicher Teile  
Geringes Eigengewicht  
Geringe Größe  
Gut recyclebar