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Energiesparendes Bauen & effiziente Bausanierung

Die Kellerdeckendämmung als Energiesparmaßnahme

Oft ist der Keller ein eher ungeliebtes Kind, wenn es um Energiesparmaßnahmen geht, dabei bieten sich gerade durch die Dämmung der Kellerdecken massive Einsparmöglichkeiten an. Der Regelfall ist der unbeheizte Keller, was zur Folge hat, dass hier viel Wärme entweichen kann. Wer jetzt die Kellerdecken dämmt, profitiert nicht nur von einer hohen Energieeinsparung, sondern kann auch die Fußkälte im Erdgeschoss deutlich abmildern.

Die Kellerdämmung kann dabei grundsätzlich auf zwei Arten geschehen:

  1. Dämmung der Kellerdecke von unten
  2. Dämmung der Fußböden im Erdgeschoss

Dämmung der Kellerdecke von unten

Um die Kellerdecke von unten her zu dämmen, werden Dämmstoffplatten verwendet. Sie werden direkt an die Kellerdecke geklebt. Sollte der Untergrund eher schlecht beschaffen sein, was die Regel ist, sollten die Dämmstoffplatten zusätzlich verdübelt werden. Damit es an den Dämmstoffplatten später nicht zu Schädigungen kommt, sollten diese verkleidet werden. Dafür eignen sich unter anderem:

Gipskartonplatten
Holzwolle-Leichtbauplatten

Als Alternative bieten sich auch die großflächigen Verbundplatten an, die bereits einseitig mit Dämmstoff beschichtet sind. Wichtig bei der Kellerdeckendämmung von unten ist, dass Heizungsrohre und Installationsleitungen, die bisher unter der Decke lagen, auf die Kellerwände verlegt werden. Ist dies nicht möglich, sollte der Fachmann um Rat gefragt werden, um individuelle Lösungen zu finden.

Sollten die Kellerdecken aufgrund einer erheblichen Unebenheit für diese Dämmung nicht in Frage kommen, was bei Gewölbe- und Kappendecken oft der Fall ist, kann eine zusätzliche Tragkonstruktion angebracht werden. Auch biegsame Dämmplatten eignen sich für diesen Fall.

Dämmung der Fußböden im Erdgeschoss

Möglich ist auch die Kellerdeckendämmung von oben, durch das Aufbringen der Dämmung auf die Fußböden im Erdgeschoss. Diese Variante eignet sich besonders gut, wenn der Fußbodenaufbau ohnehin erneuert werden muss. Sie ist oftmals sogar die einzige Lösung, wenn kein Keller vorhanden ist. Allerdings sollten hierbei einige Punkte beachtet werden, die sich im Rahmen dieser Kellerdeckendämmung ergeben und zu weiteren Arbeiten und Kosten führen können:

  • Kürzen der Türen wird nötig
  • Anheben von Heizkörpern erforderlich
  • Verlegung neuer Fußböden unvermeidlich
  • Absätze und Podeste u. U. möglich

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