Zum Inhalt springen
Sparen Sie mit Pelletheizungen, Holzheizungen, Solarheizungen, Wärmepumpen oder einer günstigen Heizungssanierung...

Achtung bei "sogenannten" Ökostromanbietern

Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom. Umso wichtiger ist es da, die wichtigsten Tipps zum Ökostromanbieter wechseln zu beachten.

Fakt ist, dass es allein hierzulande zahlreiche Gütesiegel für Ökostrom gibt. Dennoch – oder gerade deswegen – ist dies für Verbraucher aber noch lange kein Grund, sicher zu sein, dass sie auch tatsächlich „reinen“ Ökostrom erhalten. Deshalb ist es unerlässlich, im Vorfeld die Angebote der Ökostrom-Anbieter zu testen und zwar auf „auf Herz und Nieren“. 

Bei einem geplanten Wechsel des Stromanbieters kommt es übrigens für Verbraucher, für die das Wohl der Umwelt ebenfalls von Belang ist, nicht allein auf eine mögliche Kostenersparnis an. Sondern entscheidend ist hierbei in der Regel eher die Tatsache, dass die entsprechenden Öko-Anbieter einen Teil des Kilowattstundenpreises in die Errichtung neuer ökologischer Anlagen investieren. Denn auf diese Weise kann der Ausbau erneuerbarer Energien am besten unterstützt werden.

Wichtig ist es gleichwohl, bei einem Wechsel des (Öko-)Stromanbieters nicht auf große Konzerne wie RWE, E.ON und Co. zu setzen, sondern unabhängige Stromanbieter zu bevorzugen.

Das regt den Wettbewerb an und dürfte dazu beitragen, dass über kurz oder lang mit einem attraktiveren Preisgefüge gerechnet werden kann. Um insgesamt einen möglichst günstigen Stromtarif zu erhalten, bieten sich oft so genannte Strompakete an. Inwiefern diese jedoch im Einzelfall tatsächlich günstiger sind, sollte am besten im Vorfeld explizit geprüft werden. 

Fehler beim Stromanbieterwechsel

Die stetig steigenden Energiepreise veranlassen immer mehr Verbraucher dazu, den Stromanbieter zu wechseln. Wer jedoch unüberlegt an die Sache herangeht, zahlt mitunter sogar drauf. 

 

  • Einer der häufigsten 5 Fehler beim Stromanbieterwechsel ist es zum Beispiel, auf Anbieter „hereinzufallen“, die den Strom nur gegen Vorkasse liefern. Häufig kam es nämlich bereits vor, dass Verbraucher die volle Summe schon im Vorfeld gezahlt hatten, der Anbieter selbst jedoch den Strom nicht oder zu spät lieferte - oder gar Insolvenz anmeldete. In dem Fall ist das Geld weg

  • Billiganbieter sind oft mit dem hohen Kundenansturm (zum Beispiel nach speziellen Werbeaktionen) überfordert. Mit der Folge, dass das Geld vom Konto des Kunden zwar abgebucht, der bestellte Strom aber nicht rechtzeitig geliefert wird. Deshalb macht es Sinn, auf renommierte Anbieter zu setzen und nicht auf Unternehmen, die „schnell abkassieren“ wollen. 

  • Stromanbieter, die spezielle Strompakete offerieren, sind nicht immer günstiger: Eine bestimmte Kilowattstundenzahl wird zwar zu einem fest vereinbarten Preis geliefert, aber alles, was darüber hinaus verbraucht wird, kostet extra. Dies kann mitunter zu hohen Mehrkosten führen.

  • Oftmals bieten neue Stromversorger eine Preisgarantie. Hier sollte genau geprüft werden, wie lange diese gilt. Anderenfalls zahlt der Verbraucher gegebenenfalls schon nach ein paar Wochen mehr, als beim alten Anbieter.

  • Bei einem Wechsel des Anbieters sollten Verbraucher keinesfalls selbst kündigen. Dies kann Probleme mit den künftigen Stromlieferungen bzw. gar Stromausfälle nach sich ziehen. Im Rahmen des Anbieterwechsels regelt üblicherweise der neue Stromversorger alles Weitere. Nur so ist eine nahtlose Stromversorgung garantiert. 

Echte Ökostrom Anbieter

6 „echte Ökostrom Anbieter“ sind zum Beispiel Naturenergieplus.de, entega.de, die Elektrizitätswerke Schönau (EWS), Greenpeace Energy e.G., die Lichtblick AG sowie die Naturstrom AG. 

Naturenergieplus.de

Naturenergieplus.de liefert zu 100 % Strom aus Wasserkraft, und zwar zum größten Teil aus deutschen Wasserkraftwerken. Das bedeutet, dass Klimaneutralität und Umweltfreundlichkeit vollends gewährleistet sind. Auch der Abschlussbonus kann sich durchaus sehen lassen.

Bei einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 4.000 kWh zahlt eine vierköpfige Familie monatlich rund 74 Euro (pro Jahr etwa 890 Euro).

ENTEGA

Die monatlichen Energiekosten bei entega.de schlagen bei einem jährlichen Durchschnittsverbrauch von 4.500 kWh mit circa 79 Euro zu Buche. Der Jahresverbrauch beträgt circa 950 Euro.

Im Gegensatz zu bekannten Großanbietern wird hier mit einer Ersparnis von rund 230 Euro pro Jahr geworben. Neukundenprämie im ersten Jahr inklusive…. 

EWS - Elektrizitätswerke Schönau

EWS berechnet einem Vier-Personen-Haushalt pro Jahr circa 1.150 Euro. Die monatlichen Kosten belaufen sich dabei auf rund 90 Euro, wobei im Zuge des entsprechenden Preisvergleichs auch gleich die Umweltentlastung angegeben wird: satte 2.277 Kilogramm CO²-Ersparnis.

Greenpeace-Energy.de

Greenpeace-Energy.de garantiert 100 % Ökostrom. Zudem garantiert das so genannte Genossenschaftsmodell langfristige Unabhängigkeit und Transparenz.

Und auch für den Bau neuer Öko-Kraftwerke wird einiges getan. Die Kosten für einen vierköpfigen Haushalt belaufen sich bei Greenpeace-Energy.de auf etwa 80 Euro pro Monat (970 Euro pro Jahr). Die Aufwendungen für Steuern, Gebühren und Co. sind im Preis bereits enthalten. 

Lichtblick.de

Auch bei Lichtblick.de ist eine hohe CO²-Ersparnis garantiert. Ein durchschnittlicher Verbrauch für einen Vier-Personenhaushalt von 4.000 kWh pro Jahr vorausgesetzt, fallen pro Monat etwa 90 Euro, pro Jahr rund 1.075 Euro an.

Dass hier der Strom zu 100% aus regenerativen Energien stammt, ist gleichermaßen garantiert.

Naturstrom.de

Bei Naturstrom.de ist eine Preisgarantie bis zum Ende des Jahres gewährleistet. Und auch hier können Verbraucher sicher sein, dass die Energie vollständig aus regenerativen Quellen stammt.

So zahlt ein vierköpfiger Haushalt pro Monat etwa 85 Euro und pro Jahr rund 1.030 Euro, sofern der Jahresverbrauch 4.000 kWh beträgt.

Ökostrom-Preisvergleich

Egal, ob RECS-Deutschland e.V.-Zertifikat, ob Grüner Strom Label e.V., ob OK Power des EnergieVision e.V. oder die Gütesiegel der Landesgewerbeanstalt Bayern oder des TÜV: so groß die Zahl der mittlerweile existenten Ökostrom-Zertifikate, so individuell sind doch die Bedürfnisse der Stromkunden. Schließlich hat heute jeder Verbraucher die Möglichkeit, Ökostrom zu beziehen. Und immer mehr machen Gebrauch von dieser Option. 

Oftmals ist Ökostrom sogar noch günstiger, als die klassischen Tarife lokaler Anbieter. Das bedeutet, dass man einerseits Geld sparen und andererseits durchaus einen wichtigen Öko-Beitrag leisten kann. Wer im Vorfeld des Anbieterwechsels einen Ökostrom-Tarifvergleich (zum Beispiel im Internet) durchführt, kann sicher sein, die Haushaltskasse langfristig zu entlasten. Allerdings sollte das Augenmerk in jedem Fall auch darauf liegen, dass der Strom tatsächlich aus sauberen und damit umweltfreundlichen Energiequellen stammt! 

Fakt ist, dass „grüner Strom“ keineswegs teuer sein muss – im Gegenteil. Mitunter spart man, anders als bei den bekannten großen Anbietern wie zum Beispiel RWE, E.ON und so weiter mitunter bis zu 10 Prozent an Energiekosten ein.

folgenden Plattformen können Sie zusätzlichen entsprechenden Stromanbietervergleich durchführen:

 

  • Verivox 

Hier findet der interessierte Verbraucher zahlreiche Informationen zu den einzelnen Ökostrom-Versorgern, und auch Kundenbewertungen und Testberichte fehlen hier nicht. Entscheidend für viele Stromkunden ist übrigens in erster Linie, den individuellen Ausstoß des gefährlichen Kohlendioxids um bis zu achtzig Prozent reduzieren zu können. 

Ökostrom Anbieter

VIS Energie
Energie bündeln (33100, Paderborn)