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Energieprojekte „Wasserstoff“

Der Kreativität sind offenbar so gut wie keine Grenzen gesetzt, wenn es darum geht, erneuerbare Energien zu nutzen. So ist hier in erster Linie von innovativen Wasserstoff-Projekten die Rede. Und die haben es zum Teil wahrlich in sich.

Sicherlich: gegenwärtig gestalten sich die Speicherung bzw. die Lagerung von Wasserstoff noch ein wenig schwieriger als dies zum Beispiel bei fossilen Brennstoffen wie Erdgas oder Erdöl der Fall ist.

Allerdings kann man angesichts des Ideenreichtums der Industrie durchaus schon jetzt sicher sein, dass auch dieses Problem bereits in naher Zukunft gelöst sein könnte. Und so ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass Wasserstoff bereits jetzt als der Treibstoff der Zukunft gilt.

Total wasserstoff Tankstelle.

Wasserstoff als „grüner“ Antrieb

Seit Neuestem wird der ökologische Wasserstoff an Total-Tankstellen rund um Berlin genutzt. Das neue Wasserstoff-Projekt wird von Seiten der Bundesregierung finanziell unterstützt, und das Enertrag-Hybrid-Kraftwerk aus dem Raum Prenzlau kann die Lieferung ab sofort beginnen. Übrigens wird nicht nur umweltfreundlicher Wasserstoff ausgeliefert, sondern auch die Transportfahrzeuge des Kraftwerkes werden mit ökologischer Power betankt, nämlich mit Öko-Kraftstoff aus Windenergie.

Insgesamt sind in Berlin 50 Brennstofffahrzeuge unterwegs. Dadurch wird im Rahmen der Clean Energy Partnership (CEP) unter Beweis gestellt, dass die Landhauptstadt in Sachen Wasserstoff-Mobilität durchaus auch im internationalen Wettbewerb an führender Stelle rangieren kann.

Die portablen Wasserstoff-Anwendungen sprechen für sich

Portable Wasserstoff Highlights.

Ganz im Gegensatz zu herkömmlichen Batterien oder Akkus weisen die neuen portablen Wasserstoff-Highlights zahlreiche Vorteile auf. Denn die tragbaren Anwendungen punkten insbesondere durch ein weitaus geringeres Eigengewicht sowie gleichzeitig durch eine Laufzeit, die um drei bis fünf Mal länger ist, als bei klassischen Erzeugnissen. Zusätzlich überzeugen dabei die längere Lebensdauer sowie die hervorragende Umweltverträglichkeit.

Dass außerdem sogar das Preis-Leistungsverhältnis attraktiv ist, spricht gewiss ebenso für sich. Immer mehr Firmen befassen sich mittlerweile dank der positiven Entwicklung mit der Konzeptionierung von Wasserstoff-Zellen und versuchen, diesbezüglich stetig neue Produkte am Markt zu etablieren.

Wasserstoff – zu Wasser, zu Lande

Windpark.

Die in der Regel sehr kostenaufwändigen Offshore-Windkraftanlagen kennt man. Dass aber jüngst auch Windräder konzipiert wurden, mit denen man dem Wind praktisch „entgegenfahren“ kann, um Wasserstoff zu generieren, ist neu.

So ging beispielsweise die Hydrogen Challenger GmbH aus Bremen einen entscheiden Schritt weiter, indem die Forscher ein Schiff entwickelten, welches mit Windanlagen in unterschiedlichsten Leistungsstärken und Größen bestückt wurde.

Die Windenergie, die auf diese Weise gewonnen wird, kann optimal zur Elektrolyse von Wasser und somit zur Herstellung von Wasserstoff verwendet werden. Der Clou: anders als bei den klassischen Windkraftanlagen sind bei der mobilen Wind-Wasserstoff-Erzeugung keine Grenzen hinsichtlich der Energieausbeute gesetzt.

und in der Luft

Wasserstoffbetriebenes Flugzeug.

Mit Wasserstoff lassen sich bekanntlich sogar Flugzeuge antreiben. Und so ist im Rahmen des so genannten Cyroplane Projektes der EADS Airbus GmbH geplant, durch umfassende Experimente mehr in Erfahrung zu bringen über die Flugsicherheit, die ökologischen Aspekte sowie die technologischen Möglichkeiten der Cyroplanes im Allgemeinen.

Das Projekt wird mit insgesamt 35 beteiligten Partnern aus elf EU-Ländern geplant, konzipiert und realisiert.

Ziel des Ganzen ist es dabei, schon bald einen möglichst nahtlosen Übergang von Kerosin betriebenen zu Wasserstoffbetriebenen Flugzeugen zu gewährleisten.

Chic – Wasserstoff

Wasserstoffbetriebenes Fahrzeug.

Wenn es um die kommerzielle Verbreitung von Wasserstoff im öffentlichen Nahverkehr geht, spielt die Aktion Clean Hydrogen in European Cities eine sehr entscheidende Rolle.

Diesbezüglich werden in Zusammenarbeit mit den Ländern Norwegen, Italien, Großbritannien und in der Schweiz noch bis zum Jahr 2016 insgesamt 26 Brennstoffzellenbusse getestet, die jeweils mit Wasserstoff als Kraftstoff „betankt“ sind.

Das Chic-Projekt ist bereits der dritte Testlauf, bei dem Wasserstoff im öffentlichen Personenverkehr zum Einsatz gebracht wird. Durch die bislang verwendeten rund 555.000 Kilogramm Wasserstoff (aus ökologischen Quellen) war es möglich, mehr als eine Million Liter Diesel einzusparen.

Wasserstoff Unternehmen

Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)
Effizienz entscheidet (10115, Berlin)
ProFair GmbH
Ihr Messeveranstalter für Erneuerbare Energien (31135, Hildesheim)
Tobias Renz FAIR
Gemeinschaftsstand Wasserstoff + Brennstoffzellen auf der HANNOVER MESSE 2013 (10115, Berlin)
WSE - Werner Schmidt Elektrotechnik GmbH
Unsere Energie - Ihr Erfolg (61231, Bad Nauheim)
Dr.-Ing. Paul Christiani GmbH & Co. KG
Weiterkommen mit beruflicher Bildung. (78464, Konstanz)