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Was ist ein Pellet?

Was ist Pelletierung?

Pellets werden aus Biomasse wie Sägespäne, Hobelspäne, unbehandelten Resthölzern und Holz aus der Forstwirtschaft hergestellt. Die Pellets enthalten keine chemischen Bindemittel und sind ein klimaneutraler Brennstoff. Sie bestehen aus trockenem, naturbelassenem Restholz. Der Durchmesser beträgt 6 mm und die Länge eines Pellets beträgt 5 – 30 mm. Sie werden unter sehr hohem Druck gepresst und haben einen niedrigen Wassergehalt.

Die Pelletierung ist der Prozess zur Herstellung von Pellets. Das Material wird in dem Prozess in eine kompaktere Form gepresst. Um dies durchführen zu können, muss das Rohmaterial eine kleine Partikelgröße und einen geringen Feuchtigkeitsgehalt haben. Erfüllt das Material die Vorgaben nicht, wird es mit einem Zerkleinerer und einer Trocknungsanlage behandelt. Der vorgegebene Zustand kann so hergestellt werden.

Die Herstellung von Holzpellets

Vom Koppelprodukt zum Energieträger

Auf einem Bandtrockner werden die Späne solange getrocknet, bis der Wassergehalt bei ungefähr 8 Prozent liegt. Für die Produktion wird in den meisten Fällen die Abwärme aus ortsnahen Kraft- oder Heizwerken genutzt. In einer Hammermühle werden die Späne zerkleinert, bis sie die gewünschte Größe haben. Die Späne werden dann mit einem feinen Wasserfilm auf den Pressvorgang vorbereitet und mit hohem Druck durch eine Matrize gepresst.

Beim Pressen entsteht Hitze, die das holzeigene Lignin aktiviert und somit eine Bindung des Holzes entsteht. Mit einem Abstreifmesser werden die Pelletstäbe auf die gewünschte Länge geschnitten. Die Produktionsstätten sind in Deutschland noch nicht so weit verbreitet, wie es in Österreich der Fall ist. Die Hersteller von Holzpellets sind zumeist große Säge- und Hobelwerke, da dort der Rohstoff für die Pellets als Koppelprodukt, also als Neben- oder Beiprodukt, anfällt.

Echte alternative Brennstoffe in Pelletform

Das Holz aus dem die Pellets sind und zukünftige Brennstoffalternativen

Holzpellets bestehen aus den Resthölzern, Sägemehl, Sägespäne und Hobelmehl wie diese in der Forst- und Holz verarbeitenden Industrie anfallen.Sie bestehen somit zumeist aus dem Holz heimischer Laub- oder Nadelbäume.

Eine Brennstoffalternative dazu sind Strohpellets. Da diese geruchsbindend, staubarm und biologisch abbaubar sind, werden Strohpellets als Einstreu für Pferde, Kleintiere und Nager verwendet. Stroh ist ein nachwachsender Rohstoff und der Überschuss ist groß, deshalb wird es Strohpellets als alternativen Brennstoff in Zukunft geben. Der Vorteil ist, dass der CO²Ausstoß gering ist und das bei richtiger Lagerung, auf die kostenintensive Nachtrocknung verzichtet werden kann. Der Feuchtigkeitsgehalt ist gegenüber anderen biologischen Brennstoffen gering. Stroh wird immer beliebter für die Herstellung von Pellets, da es kostengünstig und zugleich umweltfreundlich ist.

Eine weitere Brennstoffalternative sind Rapspellets. Bei der Öl Gewinnung aus Raps, fällt der sogenannte Rapskuchen (in Form von Pellets oder Flakes) an. Wegen ihres hohen Eiweißgehalts, eignen sich die Rapspellets als Futtermittel für Tiere aber auch als CO² neutraler Brennstoff für Pelletheizungen. Für den Betrieb ist dann jedoch eine Ausnahmegenehmigung erforderlich.

Bei der Herstellung von Pellets aus Hausmüll, wird dem Müll zunächst Wasser entzogen, um die Masse und das Volumen zu reduzieren. Danach wird der Müll zerkleinert und sortiert und die Materialien wie Metalle, Glas und Kunststoff werden in den Recyclingkreislauf zurück geführt. Die Materialien, die nicht mehr verwertet werden können, werden mit Melasse, einem Nebenprodukt der Zuckerherstellung, zu kleinen Kugeln ( Pellets ) gepresst.

Pellets pressen in der Pelletieranlage

Pelletpresse; Flachmatrizenpresse; Pelletieranlagen

In Pelletieranlagen, die auch Pelletpressen genannt werden, findet die Herstellung von Pellets statt. Der Energieaufwand ist bei der Verarbeitung von trockenem Restholz gering. Für die Herstellung von Pellets wird eine Flachmatrizenpresse benötigt, diese besteht aus einem Kollergang, dem Koller, der Königswelle und einer Lochmatrize.

Ohne die Zugabe von zusätzlichen Bindemitteln werden die Späne von dem Koller durch die Matrize gepresst. Die Bindung entsteht, weil die Hitze, die beim Pressen entsteht, das holzeigene Lignin freisetzt. Beim Austritt aus der Matrize werden die Pellet Stäbe dann auf die gewünschte Länge geschnitten.

Was ist Lignin?

Bindemittel für Holzpellets; Lignin

Das Bindemittel Lignin ist neben der Zellulose, ein wichtiger Bestandteil des Holzes und ein pflanzlicher Naturstoff. Holz besteht aus einem Viertel Lignin und verleiht dem Holz Stabilität und Druckfestigkeit. Bei der Herstellung von Papier ist Lignin ein unerwünschter Bestandteil, da es das Papier sehr schnell vergilben lässt. Bei der Zellstoffgewinnung, wird das Lignin deshalb durch einen chemischen Prozess, von der Zellulose getrennt.

www.holzpellet.de

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