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Strohpellet und Holzpellet Produktion

Produktionskapazitäten in Deutschland und Europa

Eines der größten Pellet Erzeugerländer in Europa ist Deutschland. Mit der Steigerung der Pelletproduktion ist auch die Anzahl der produzierenden Unternehmen weiter angestiegen. Von den in Deutschland produzierten Pellets werden ca. 70 Prozent im eigenen Land verbraucht. Die restlichen ca. 30 Prozent gehen in den Export als Industriepellets. Die Produktion mit Hackschnitzeln, durch Holz zerkleinernde Werkzeuge, nimmt ebenfalls weiter zu.

Holzpellets Angebot, Nachfrage und Versorgungssicherheit

Die Preisentwicklung der Holzpellets ist abhängig von Angebot und Nachfrage, ist die Nachfrage hoch, steigen auch die Preise für Holzpellets. In den nächsten Jahren werden die Preise für Holzpellets steigen, wie stark sie ansteigen werden, bleibt abzuwarten. Dennoch stehen die Holzpellets im Gegensatz zu Öl und Gas auch in Zukunft besser dar, da die Preise für Öl und Gas in den vergangenen Jahren immer weiter angestiegen sind und auch in Zukunft stark steigen werden.

In Deutschland gibt es bereits 30 Pelletwerke, in denen im Jahr rund 300.000 Tonnen Pellets hergestellt werden. Weitere Pelletwerke sind für die nächsten Jahre geplant und die Produktion wird dadurch auf 1 Millionen Tonnen im Jahr gesteigert. In Deutschland ist der Bedarf an Pellets noch nicht so hoch, deshalb besteht eine Überproduktion. Die Pellets die hier nicht gebraucht werden, werden in die europäischen Länder exportiert.


Holz ist ein nachwachsender und ein nachhaltig verfügbarer Brennstoff.

Sollte es in den kommenden Jahren zu einer hohen Nachfrage von Pelletheizungen kommen, ist die Versorgungssicherheit gegeben, denn die Holz be- und -verarbeitende Industrie wird auch in Zukunft Restholz und Späne in ausreichender Menge produzieren. Holzpellets werden zukünftig aber nicht nur aus Industrierestholz hergestellt werden, Waldrestholz soll zukünftig auch zur Herstellung von Pellets genutzt werden.

Nachhaltigkeit in der Forstwirtschaft in Deutschland

Zertifizierung für nachhaltige Land und Forstwirtschaft

Die PEFC ist ein internationales Waldzertifizierungssystem, welches an der Erhaltung nachhaltiger Waldbewirtschaftung und dem ökologischen Gleichgewicht arbeitet. Im Jahr 1990 wurde die PEFC (Pan European Forest Certification) durch die Initiative verschiedener Vertreter aus der Holz- und Forstwirtschaft gegründet. Durch den Beitritt von nicht-europäischen Ländern 2002 wurde der Name geändert.

Seit 2003 steht die Abkürzung PEFC für „Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes“ ( Zertifizierungssystem für nachhaltige Waldbewirtschaftung). Weltweit sind bisher rund 200 Millionen Hektar Wald PEFC zertifiziert. In Deutschland sind ca. 7 Millionen Hektar heimischer Wald nach PFEC zertifiziert.

Die Waldbesitzer müssen die PEFC-Standards einhalten:

  • Sie müssen einen angemessener Totholzvorrat erhalten.
  • Der Boden muss geschont werden, wenn eine Maschine zum Einsatz kommt.
  • Es sollten keine Pestizide verwendet werden. (Gutachten muss vorhanden sein)
  • Auf die geschützten Biotope und Schutzgebiete muss Rücksicht genommen werden.
  • Auf die geschützten Tier- und Pflanzenarten muss Rücksicht genommen werden.
  • Die Mischbestände aus Standort gerechten Baumarten sollen erhalten/aufgebaut werden.

Holz als nachwachsender Rohsoff

Ressource Holz: Waldrestholz und Schwachholz

In der Forstwirtschaft werden Holzreste als Waldrestholz bezeichnet, die nach einem Holzeinschlag auf den Flächen liegen bleiben und nicht genutzt werden. Es setzt sich aus Baumkronen, nicht verkaufbaren Baumstämmen und Ästen zusammen. Waldrestholz wird in Waldreichen Gebieten in Bündeln aus dem Wald entfernt und zur energetischen Verarbeitung verwendet. Als Schwachholz bezeichnet man alle Bäume, die einen Durchmesser bis 15 cm haben und wird auch als Dünnholz oder Knüppelholz bezeichnet. Auf den Energie- und Industriemärkten wird dieses Holz angeboten.

Ressource Holz: Industrierestholz

Alle Nebenprodukte, Abfälle und Rückstände, die in der Holz verarbeitenden Industrie anfallen, werden als Industrierestholz bezeichnet. Bei der Fertigung von Hauptprodukten und verschiedenen Nebenprodukten fallen diese an. Industrierestholz fällt in der Industrie in Form von Hackschnitzeln, Holzverschnitt, Rindenstücken oder Spänen an.
Die Vergütung für Industrierestholz steigt weiter an und bringt mehr Gewinn ein. In den nächsten Jahren sollen Holzpellets nicht nur aus Industrierestholz, sondern auch aus Waldrestholz hergestellt werden.

Ressource Holz: heimische Holzvorkommen

In den Wäldern Bayerns stehen 5 Milliarden Bäume die über 20 cm hoch sind. Etwa 980 Millionen Vorratsfestmeter (vfm/ha) Holz stecken in den Wäldern. Jede Sekunde wachsen die Bäume um einen Kubikmeter, jährlich also um circa 30 Millionen vfm. Jedes Jahr werden circa 17 Millionen Erntefestmeter (Efm) eingeschlagen und verkauft, der Zuwachs von Bäumen ist deutlich höher und die Holzvorräte steigen weiter an. Die Bäume entnehmen der Atmosphäre ungefähr 1 bis 2 Tonnen CO², die dann im Holz gespeichert werden.

In Bayern werden einige Bäume bis zu 1000 Jahre alt und bis zu 60 Meter hoch und 4 Meter dick. Die Wurzeln der Bäume sind miteinander verbunden und können dadurch mehrere Kilometer lang sein. Das Holz besteht zu 50 Prozent aus Kohlenstoff, 43 Prozent aus Sauerstoff, zu 6 Prozent aus Wasserstoff und 1 Prozent aus anderen Nähr Elementen.

www.holzpellet.de

Anbieter von Holzpellets

HESSEN PELLETS
Wohlfühlenergie aus heimischen Wäldern! (36318, Schwalmtal-Storndorf)
Schellinger KG
Agrar. Energie. Zukunft. (88200, Weingarten)
ZIEGLMEIER Energie GmbH
Holzpellets-Biokraftstoffe-Transporte (86529, Schrobenhausen)
Mall GmbH
Umweltsysteme (78166, Donaueschingen)
A.B.S. Silo- und Förderanlagen GmbH
Schüttgüter flexibel lagern (74706, Osterburken)