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Telefonische Steuerberatung

Steuervorteile und Abschreibungen beim Betrieb von Solaranlagen

Je nach dem ob das zuständige Finanzamt bei der Anlage als Solar- oder als Photovoltaikanlage erkennt, können die Anschaffungskosten über 10 Jahre meist jedoch über 20 Jahre abgeschrieben werden. Ob es nun günstiger ist linear oder degressiv abzuschreiben, muss im einzelnen entscheiden werden.

Bei der linearen Abschreibung über 20 Jahre werden jedes jahr 5% der Anschaffungskosten angesetzt.

Bei der degressiven Abschreibung über 20 Jahre werden 20% des Restwertes angesetzt, jedoch maximal das Doppelte des linearen Abschreibungswertes.

Da die Einspeisung des Stromes durch die Photovoltaik gewerbliche Einnahmen generiert, die selbstverständlich steuerpflichtig sind, wird es umso wichtiger die ursprünglichen Anschaffungskosten auch steuerlich geltend zu machen.

Umsatzsteuerpflicht beim Betrieb von Solaranlagen für Privathaushalte

Die Einnahmen, die durch die Einspeisung von Solarstrom ins öffentliche Netz, entstehen sind immer gewerblich. Dadurch wird der Privathaushalt (zumindest steuerlich) zum Unternehmen. Und Unternehmen sind dazu verpflichtet auf alle ihre Einnahmen die Umsatzsteuer zu erheben und an das Finanzamt abzuführen.

Allerdings betreiben Privathaushalte in aller Regel so kleine Solaranlagen mit so geringen Einnahmen, dass sie als Kleinunternehmen von dieser Umsatzsteuerpflicht befreit bleiben. Dennoch lohnt sich die Überlegung auf diese Vereinfachung zu verzichten, denn daraus ergibt sich die Berechtigung zum Vorsteuerabzug. Das Finanzamt erstattet dann im Rahmen des Vorsteuerabzugs die bei der Anschaffung oder allgemein beim Betrieb der Solaranlage entstandene Umsatzsteuer.