a
n
z
e
i
g
e
|
|

 | Thema Brennstoffzellen vom 16.12.2003 @ 16:40:12 CET
Reduzierung der Kosten von Brennstoffzellen
Ein Konsortium von drei Industrieunternehmen und zwei Forschungsinstituten hat angekündigt, im Rahmen eines seit Juni 2003 laufenden dreijährigen Projektes künftig kostengünstigere Brennstoffzellen-Systeme für portable Anwendungen auf Basis neuer Komponenten zu erstellen...
Dieses Gemeinschaftsvorhaben soll den Kreis schließen von der Grundlagenforschung über die Entwicklung von Systemkomponenten bis hin zur Planung und Realisation kompletter Brennstoffzellensysteme. Damit soll ein wichtiger Beitrag zur Kommerzialisierung der Brennstoffzellen-Technik geleistet werden. Anvisiert sind Systeme mit einer Leistung von etwa 300 Watt.
Das Verbundprojekt mit einem Gesamtvolumen von 4,3 Mio. € wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) mit einer Förderung von 40 % begleitet und unterstützt. Die Projektpartner unterstreichen mit dieser Investition ihre seit Jahren betriebene Weiterentwicklung von Brennstoffzellen und sehen darin einen wichtigen Meilenstein für die zeitnahe Kommerzialisierung ihrer Produkte. Das BMWA hat seine Unterstützung zugesagt, weil in der vorliegenden Konstellation eine besonders effektive Bündelung von akademischem Know-how, industrieller Fertigung und dem Marktzugang eines Systemlieferanten gegeben ist
Die Komponenten der Brennstoffzellen sollen von den Firmen SGL Carbon und FuMA-Tech GmbH bereitgestellt werden. SGL Carbon fertigt für die Brennstoffzellen die Bipolarplatten, Gas-Diffusions-Lagen, Graphitfolien und neue Verbundmaterialien. Mittels Spritzgießen stehen heute schon günstigere Bipolarplatten aus neuen Materialien für größere Serien zur Verfügung, welche die Leistungsdichte weiter erhöhen und damit die Kosten pro kW Leistung signifikant senken.
FuMA-Tech produziert die Membranen für die Polymer-Elektrolyt-Membran Brennstoffzelle (PEMFC) und Direkt-Methanol Brennstoffzelle (DMFC). Als innovativer Hersteller liefert FuMA-Tech hierfür eine Reihe speziell entwickelter Membranmaterialien, die im Stack für die bestmögliche Zellleistung sorgen und mit denen sich bestimmte Peripheriekomponenten kostengünstiger realisieren lassen.
Das Ulmer Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) stellt aus den gemeinsam optimierten Komponenten die eigentlichen PEM-Brennstoffzellen her, die mit Wasserstoff betrieben werden. Zum Vergleich werden vom Forschungszentrum Jülich (FZJ) Direkt-Methanol Brennstoffzellen entwickelt, die durch ihren modularen Aufbau noch einfacher produziert werden können.
Die verschiedenen Brennstoffzellen werden von der Firma CEAG AG (Elektronik) mit der zugehörigen Steuer- und Überwachungselektronik ausgerüstet und in Energieversorgungssysteme integriert. Im Fokus stehen dabei in der Leistung skalierbare Einheiten, wobei ein Schwerpunkt auf Anwendungen mit einer Dauerleistung von 300 W gesetzt wird.
Quelle: BWT-Group
 Redaktion
|
| | | LINKTIPPS | 
|
| ARTIKEL BEWERTUNG | Durchschnitt: 4.09 Stimmen: 11

|
|
Brennstoffzellen
|
|
|
|