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Schmack Biogas AG baut in Kärnten Europas größte NaWaRo-Biogasanlage

Thema: Bioenergie | 10.11.2003 | Aufrufe: 7067 | Bewertung: (5 Bewertungen)

Mit dem Baubeginn der Biogasanlage in St. Veith / Glan hat Schmack Biogas neue Maßstäbe gesetzt: Die 1 Megawatt-Anlage wird ausschließlich aus Energiepflanzen gespeist und bietet damit 60 Landwirten der Region eine alternative Einkommensquelle...

Mit dem Bau der Anlage in St. Veith weitet die Schmack Biogas AG ihre Aktivitäten in Österreich weiter aus. Für diesen Markt typisch ist die zunehmende Schwerpunktsetzung „Energiepflanzen“. Die ausschließliche Vergärung von Energiepflanzen (in diesem Fall Silagen von Getreide, Mais und Gras) stellt sowohl Technik, als auch Prozessführung vor neue Herausforderungen.

Deshalb hat die Schmack Biogas AG der Betreiber-Gesellschaft „NAWAROS Bioenergie und Rohstoff Produktions GmbH“ die Leistungswerte der Anlage garantiert, was die Planungs- und Ertragssicherheit entscheidend erhöht. Außerdem wird die Anlage durch Schmack Biogas selbst in Betrieb genommen und ein ganzes Jahr für den Kunden betrieben.

Für die Initiatoren des Projektes war diese Philosophie des Rundum-Service-Gedankens ausschlaggebend. Immerhin geht es um ein Auftragsvolumen von 2,8 Mio. EUR. Auftraggeber sind die Hypo Alpe Adria Bank AG sowie die WBG Wärmebetriebe Gesellschaft mbH, ein Tochterunternehmen der KELAG Kärntner Elektrizitäts-Aktiengesellschaft. Die WBG errichtet vor Ort ein Blockheizkraftwerk und übernimmt die Einspeisung von Ökostrom und Wärme in die örtlichen Versorgungsnetze.

Ausschlaggebend für den Auftrag an Schmack Biogas waren die Garantieleistungen, die das Unternehmen aufgrund seiner langjährigen Erfahrung mit Bau und Betrieb von Biogasanlagen geben konnte. Zwei Drittel der Leistungen werden über österreichische Subunternehmer ausgeführt.

So erfreulich der Auftrag für die Schmack Biogas AG auch ist; für Ulrich Schmack, Vorstandvorsitzender, wirft die Entwicklung einen Schatten auf die Diskussion zum deutschen Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG):

„Energiepflanzen sind unumstritten das Biogas-Potenzial. Österreich zeigt: Wenn die Politik schnell und konsequent handelt – wie beim Ökostromgesetz geschehen-, dann wird Biogas zum erneuerbaren Job-Motor. Leider läuft dies in Deutschland wider besseres Wissen nicht so glatt. Der jüngste EEG-Konsens zwischen den Ministern Clement und Trittin greift bei der Bioenergie hoffnungslos zu kurz. Das gefährdet das Know-how und das hohe Renommee der deutschen Biogas-Firmen im Ausland. Wenn nicht bald Nägel mit Köpfen gemacht werden, bricht die deutsche Biogas-Branche zusammen. Und dann werden die Bioenergie-Arbeitsplätze eben bei den europäischen Nachbarn geschaffen.“

Die Schmack Biogas AG ist ein führendes Unternehmen der deutschen Biogas-Branche. Kerngeschäft sind Planung, Bau und Betrieb schlüsselfertiger dezentraler Biogasanlagen jeder Größe. Ihre Spitzenposition verdankt sie patentierten Eigenentwicklungen und umfassendem Praxis-Knowhow in den Bereichen mikrobiologischer Prozessführung und Anlagentechnik. Derzeit befinden sich über 100 Anlagen mit einer installierten elektrischen Gesamtleistung von 19.000 kW in Betrieb oder Bau. Alleine durch die Stromproduktion dieser Anlagen werden jährlich circa 160.000 Mitbürger versorgt und über 120.000 Tonnen klima-schädliches Kohlendioxid vermieden.
Quelle: Schmack Biogas AG

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