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Energiesparendes Sanieren ist den Deutschen wichtig – eine Rangliste der häufigsten Modernisierungsmaßnahmen im Jahr 2015

Thema: Energiesparend Bauen | 13.06.2016 | Aufrufe: 99 | Bewertung: (0 Bewertungen)

Ob Heizkesseltausch, neue Fenster oder eine umfassende Dämmung der Fassade – Energiesparen ist in unserem Land zu einem Thema geworden, dem sich keiner entziehen kann und auch nicht will. Wer Immobilien besitzt, denkt über Modernisierungen nach, die die Energiebilanz verbessern und zusätzlich den Geldbeutel schonen. Eine aktuelle Auswertung aufgrund der Förderstatistik der staatlichen KfW-Bank, die durch die Deutsche Energie-Agentur (dena) durchgeführt wurde, zeigt das Ranking der Modernisierungsmaßnahmen hierzulande.

Rangliste der energetischen Maßnahmen der deutschen Immobilienbesitzer

Hieran lässt sich leicht erkennen, dass den Deutschen die energetische Sanierung durchaus wichtig ist, sie aber schrittweise dabei vorgehen. Die Immobilienbesitzer setzen in ihrem Wunsch nach Sanierung auf so genannte Einzelmaßnahmen, die nacheinander abgearbeitet werden.

Rang

Art der Maßnahme

Anzahl der Förderungen durch die KfW 2015

1

Austausch alter Heizkessel (Neue Brennwertkessel, Wärmepumpen, Solarthermieanlagen, Pelletheizungen oder andere effiziente Heiztechnik)

63.000

2

Austausch alter Fenster (Einbau moderner Wärmeschutzverglasung)

52.700

3

Wärmedämmung des Daches

22.300

4

Dämmung der Fassade

10.000

5

Überprüfung und Optimierung bestehender Heizungsanlagen (z.B. durch einen hydraulischen Abgleich)

3.200

Betrachtet man die Menge dieser Einzelmaßnahmen bundesweit, so hat sich im Vergleich zum Vorjahr kein großer Unterschied ergeben. Die KfW unterstützte 2015 ca. 152.500 Einzelmaßnahmen, 2014 waren es ca. 155.500. Auch die Reihenfolge der Sanierungsmaßnahmen, wie in der Tabelle dargestellt, hat sich nicht geändert.

Welche Einzelmaßnahme ist nun für welches Gebäude angeraten?

Hierfür gibt es selbstverständlich kein Patentrezept, denn jedes Gebäude bringt andere Voraussetzungen mit und mit den energetischen Maßnahmen lässt sich unterschiedlich viel Geld sparen und natürlich ist dort auch immer noch der Kostenfaktor der Sanierung, der betrachtet werden muss. Insgesamt kann man aber sagen, dass sich eine Vor-Ort-Energieberatung immer auszahlt. Es handelt sich hierbei um qualifizierte Hilfe bei der Entscheidung energetischer Fragen. Der jeweilige Energieberater nimmt unterschiedliche Aufgaben wahr, wozu zum Beispiel diese gehören:

  • die Untersuchung der vorhandenen Bausubstanz
  • die Begutachtung der vorhandenen Heizung
  • das Geben von Empfehlungen für sinnvolle Energiemaßnahmen
  • das Prüfen von infrage kommenden Modernisierungsmaßnahmen

Für alle, die vor solch einer Beratung zurückschrecken, sei hier angemerkt, dass eine Vor-Ort-Energieberatung für Ein- und Zweifamilienhäuser durch einen Fachmann über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bezuschusst wird. Bis zu 800 Euro sind hierfür erhältlich. Beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle sind ebenso Kontaktadressen und Telefonnummern von Energie - Experten überall in Deutschland erhältlich, so dass man sich einen kompetenten Ansprechpartner in seiner Nähe suchen kann.



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