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Wohnungseigentümergemeinschaften müssen sich einig sein, wenn es an die Heizungssanierung geht

Thema: Haustechnik | 12.06.2016 | Aufrufe: 93 | Bewertung: (0 Bewertungen)

Bevor es an die Heizungssanierung geht, ist eine Abstimmung notwendig, gerade bei Objekten, die mehrere Eigentümer haben. Trotz allem sollte man sich hier auch durchaus aufraffen und einen gemeinsamen Konsens finden, denn eine Sanierung der Heizung spart Kosten und lohnt sich allemal.

So genannte Wohnungseigentümergemeinschaften sind Personengruppen, denen die Wohnungen in einem Haus gemeinsam gehören. Die anfallenden Kosten im gemeinsam genutzten Teil, zum Beispiel der Außenanlagen, dem Treppenhaus oder der Heizung werden untereinander aufgeteilt. Die Gemeinschaft entscheidet auch mit einfacher Mehrheit darüber, ob eine defekte Heizung repariert wird oder eine neue angeschafft wird. Eine gemeinsame Entscheidung muss es auch geben, wenn eine Modernisierung ansteht, auch wenn die Heizung nicht defekt ist.

Warum sollte modernisiert werden?

Eine Modernisierung kann sich allemal lohnen, denn es gibt Hilfen und Fördermittel. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA): Hilfe für die Vor – Ort – Beratung von Wohnungseigentümergemeinschaften, hierbei werden bis zu 60 Prozent bzw. max. 1.100 Euro für die Beratung durch einen Experten übernommen. Außerdem gibt es bis zu 500 Euro für die Präsentation der Analyse.
  • Vom Staat: Hilfe für die Heizungssanierung selbst, zum einen gibt es beim „Investitionszuschuss Energieeffizient Sanieren“ pro Wohneinheit bis zu 30.000 € Zuschuss, zum anderen gibt es für die Fachplanung und qualifizierte Baubegleitung bis zu 4.000 Euro.

Für die Inanspruchnahme der Fördermittel müssen allerdings drei Viertel aller stimmberechtigten Wohnungseigentümer der Maßnahme an sich zustimmen. Eine weitere Voraussetzung ist, dass den Befürwortern mindestens die Hälfte aller Wohneinheiten gehört. Unentschlossene Miteigentümer können aber mit einer professionellen Beratung und ganz einfacher Einspar-Mathematik überzeugt werden. Mit aktuellen Heizungsmodernisierungen sind immerhin bis zu 40 Prozent der Energie einsparbar. Schlussendlich lässt sich durch eine solche Maßnahme das Eigentum besser vermieten oder auch verkaufen.

Pluspunkte beim Verkauf

Gerade, wenn es um den Verkauf einer Immobilie geht, sollten Eigentümer immer an den Energieausweis denken, dessen wichtigste Punkte schon in einer Immobilienanzeige genannt werden sollten. Und für diesen Energieausweis macht sich eine sparsame Heizung immer gut, insbesondere, wenn diese mit Hilfe regenerativer Energien betrieben wird.

In Anbetracht der aufgezählten Vorteile und positiven Punkte sollte es in jeder Wohnungseigentümergemeinschaft möglich sein, sich zu einigen und gemeinsam in die Zukunft zu investieren.



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