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Überprüfung von Holzdeckenkonstruktionen in Biogasbehältern – jetzt gibt es eine Handlungsempfehlung

Thema: Bioenergie | 10.06.2016 | Aufrufe: 95 | Bewertung: (0 Bewertungen)

Der Fachverband Biogas e.V. hat eben diese Handlungsempfehlung herausgegeben. An ihr können sich Betreiber, beauftragte Personen, Firmen und Experten orientieren, um die Sicherheit an Biogasanlagen zu erhöhen.

Veröffentlicht wurde die Ausarbeitung auf Papier und kann unter folgendem Link abgerufen werden:
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Warum war eine derartige Handlungsempfehlung notwendig?

In Biogasbehältern sind Holzdeckenkonstruktionen verbaut, und zwar schon sehr lange. Bewährt haben sich die Konstruktionen allemal, dennoch gab es in den letzten Jahren Schadensfälle. Die Ursachen dafür sind unterschiedlich. Sie fangen bei fehlenden oder falschen statischen Auslegungen von Holzkonstruktionen an, gehen über nicht berücksichtigte Zusatzbelastungen und hören bei Beschädigungen oder falschen Einbauten der Holzdeckenkonstruktionen nicht auf. Andere Ursachen sind auch außergewöhnliche Einwirkungen, wie Betriebsstörungen oder Wartungsarbeiten oder auch Schädigungen des Holzes durch Säureeinwirkung. 

Wer hat die Handlungsempfehlung erstellt?

Die erschiene Handlungsempfehlung wurde von der AG „Überprüfung von Holzdeckenkonstruktionen in Biogasanlagen“ ins Leben gerufen. In dieser Arbeitsgruppe war man sich von vornherein darüber einig, dass „regelmäßige, in festen Zeiträumen vorgesehene Prüfungen durch Öffnen der Behälter nicht zielführend sind“, so der Geschäftsführer des Fachverbandes Biogas,  Manuel Maciejczyk. Begründet hat er das mit „der erhöhten Gefährdung, die mit einer Fermenter- bzw. Behälteröffnung einhergeht.“

Wie ist es zur Bildung der AG gekommen?

Im Sommer des letzten Jahres hat die Fachkommission für Bautechnik der Bauministerkonferenz beschlossen, dass die Bundesländer in Punkto Standsicherheitsprüfung von Holzdeckenkonstruktionen in Biogasbehältern einheitlich vorzugehen haben. Um Einheitlichkeit zu schaffen und offene Punkte zu klären, wurde vom Fachverband Biogas die besagte AG initiiert. Mitglieder waren zum Beispiel Wissenschaftler, Statiker, Prüfingenieure, Hersteller von Biogasanlagen und Vertreter der obersten Bayerischen Baubehörde.  

Das Ergebnis dieser nachhaltigen Zusammenarbeit war nun die o.g. Handlungsempfehlung. Technisches Knowhow und  vor allen Dingen Erfahrungen haben es möglich gemacht, dass die Personen, die mit der Wartung und Überprüfung beauftragt sind, einen Handlungsfaden haben, an den sie sich halten können und sollten, denn eine Standsicherheitsüberprüfung ist dahingehend eine wichtige Aufgabe, als dass verhindert werden soll, dass Schäden an den Balken der Holzdeckenkonstruktionen in Biogasbehältern fatale Folgen haben.

Wie bereits oben erwähnt, ist die Handlungsempfehlung für jedermann zugänglich.



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