Zum Inhalt springen

Energiesparen will gelernt sein

Thema: Energiesparend Bauen | 07.06.2016 | Aufrufe: 42 | Bewertung: (0 Bewertungen)

Wie viel Energie verbrauchen Sie im Haushalt? Wie hoch ist der Stromverbrauch Ihrer Waschmaschine und was verbraucht Ihr Kind täglich am PC? Wo liegen Einsparpotentiale und wie liegt Ihr Haushaltsverbrauch im Bundesdurchschnitt? Diese und weitere Fragen sollten Sie beantworten können, wenn Sie wirklich Energie sparen wollen.

Wie ist der bundesweite Durchschnitt des Stromverbrauchs?

Durchschnittlich lässt sich sagen, dass ein Haushalt mit drei Personen in etwa 2.900 Kilowattstunden Strom im Jahr verbraucht. Das hängt sicherlich von verschiedenen Faktoren ab, wie beispielsweise:

  • Umfang der Geräteausstattung
  • Alter der Haushaltsgeräte
  • Das Nutzungsverhalten der Personen
  • Anzahl der Personen (bei größeren Familien ist der Pro-Kopf-Verbrauch meist geringer, weil Haushaltsgeräte zusammen genutzt werden)
  • Warmwassererzeugung mit oder ohne Strom
  • Einfamilien- oder Mehrfamilienhaus (in Einfamilienhäusern ist der Verbrauch höher, weil Außenbeleuchtung, Garage, Garten usw. allein getragen werden muss)

Der bundesweite Durchschnittsverbrauch kostet ungefähr 830 Euro und produziert im Jahr ca. 1.700 Kilogramm CO2-Emission. Was viele nicht wissen, ist die Tatsache, dass ca. ein Viertel des gesamten Verbrauches für Unterhaltungselektronik, wie Fernseher und PC genutzt wird.  Auch Waschmaschine, Kühlschrank und Gefrierschrank sind teure Mitbewohner.

Vergleichsrechner

Um einmal einschätzen zu können, wie der eigene Stromverbrauch aussieht und wo man eventuell sparen könnte, gibt es Vergleichsrechner. Unter www.hea.de/vergleichsrechner-stromverbrauch-im-haushalt  finden Sie einen Stromverbrauchsrechner, der auf Grundlage des Projektes „Stromspiegel für Deutschland 2016“, das unter anderem vom Bundesumweltministerium (BMUB) getragen wird, arbeitet. Hier geben Sie einfach folgende Daten ein:

  • Gebäudetyp (Einfamilienhaus oder Mehrfamilienhaus)
  • Warmwasserbereitung (mit oder ohne Strom)
  • Anzahl der Personen
  • Der letzte Jahresstromverbrauch

Nach Eingabe der Daten und Drücken des Buttons „Berechnen“ erhalten Sie ein Ergebnis, das Aufschluss darüber gibt, wie Sie Ihren Gesamtverbrauch einordnen müssen. Von „gering“ bis „sehr hoch“ gibt es sieben Klassen, die auf Grundlage des Stromspiegels berechnet werden. Auf diese Weise können Sie private Rückschlüsse ziehen und ggf. Änderungen in Ihrer Ausstattung oder Ihrem Verhalten vornehmen.

Unter www.hea.de/projekte/stromspiegel-fuer-deutschland können Sie außerdem einmal nachlesen und viele wichtige Fakten, interessante Details und Tipps für das Energiesparen finden.



Diesen Artikel empfehlen:






Ähnliches im Wissensbereich:

Ähnliche Fachberichte:

- 7 Tipps zum Bauen von energiesparenden Häusern
- Energiesparen bei Großgeräten



nutzlos nutzlos
brauchbar brauchbar
nützlich nützlich
interessant interessant
sehr interessant sehr interessant


Hier versenden Sie den Artikel Energiesparen will gelernt sein:

Name Absender

E-Mail Absender

Name Empfänger

E-Mail Empfänger

ANTI-SPAM Frage:
Welche Farbe hat ein türkisfarbener Himmel?


Kostenvergleich Kleinkläranlagen
21.09.2016 | 240 Aufrufe

Flexible Kläranlage für Alpengaststätte
21.09.2016 | 229 Aufrufe

Energiesparhaus bauen: Energiesparen heißt nicht Geld sparen!
08.06.2016 | 194 Aufrufe

Hohe Zuschüsse für Sanierung und neue Heizung in Bayern
07.09.2015 | 304 Aufrufe

AMCA-Studie: Türluftschleier sparen mehr Energie als Windfänge
08.06.2015 | 407 Aufrufe

dena-Umfrage: 94 Prozent der Effizienzhausbesitzer würden ihre Modernisierungsmaßnahmen weiterempfehlen
27.05.2015 | 375 Aufrufe