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Forschung lieferte wichtige Erkenntnisse im Bereich Futtergräser für Bio-Energie-Anlagen

Thema: Bioenergie | 05.06.2016 | Aufrufe: 64 | Bewertung: (1 Bewertungen)

Futtergräser eignen sich hervorragend als Biomasselieferant. Doch wie holt man das Maximum aus der Ernte heraus und welche Gräser sollten zu welchem Zeitpunkt geschnitten werden? Damit befasste sich nun ein Forschungsprojekt, das vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft über den Projektträger Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) gefördert wurde. In das Forschungsprojekt involviert waren:

  • Die Gemeinschaft zur Förderung von Pflanzeninnovation e. V. (GFPi)
  • Das Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK)
  • Das Julius Kühn-Institut (JKI)
  • Microb Energy GmbH
  • drei private Gräserzüchter

Das gemeinsame Forschen brachte einige wichtige Erkenntnisse ans Licht, die nun für Landwirte und Züchter gleichermaßen an Bedeutung gewinnen. Nachfolgend sind einmal kurz die wichtigsten Dinge einfach dargestellt.

Forschungsergebnisse für Landwirte

Nach dem Beginn des Ährenschiebens vergeht eine bestimmte Zeit, die bis zum Schneiden der Grassorten vergeht. Das Projekt ergab, dass diese Zeit für früher abreifende Sorten zwanzig Tage und für später abreifende Sorten optimalerweise sieben Tage betragen sollte, um den maximalen Methan-Hektar-Ertrag zu bekommen.

Rohrglanzgräser liefern insgesamt die besten Erträge. 13 verschiedene Gras-Sorten wurden drei Jahre  untersucht und unter verschiedenen Bedingungen beobachtet. Hierbei hatte eine Rohrglanzsorte den zweitbesten Ertrag.

Sind die Verhältnisse für den Anbau günstiger und ist der Aussaattermin später, eignen sich Weidelgras-Sorten wiederum besser. Hier ist die so genannte 4-Schnittnutzung überlegen.

Da Gräser in den Biogasanlagen Probleme verursachen, und zwar hinsichtlich Rührwerk und Pumpe, empfiehlt es sich, sie nur als Zugabe in die Anlage einzubringen.

Forschungsergebnisse für Züchter

Durch die umfangreiche Forschungsarbeit liegen nun Erbgutinformationen von über 500 unterschiedlichen Genotypen des Deutschen Weidelgrases vor.

Berechnungen zu Methanausbeuten und Methanerträgen sind besser als Vergärungsversuche, und zwar hinsichtlich einer Selektion. Die Berechnungen sind weniger fehlerhaft.

Insgesamt lässt sich auch noch sagen, dass sich die Forschungsergebnisse, die den optimalen Erntezeitpunkt für eine hohe Methan-Hektar-Ausbeute betreffen, auch auf andere Sorten anpassen lassen.



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