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Wie lange kommen wir an Wärmepumpen noch vorbei?

Thema: Haustechnik | 03.06.2016 | Aufrufe: 54 | Bewertung: (0 Bewertungen)

Der Umweltgedanke, der Wunsch nach Kostensenkungen, die strengeren Vorgaben der Energieeinsparverordnung und nicht zuletzt die Tatsache, dass Wärmepumpen nicht nur heizen, sondern auch kühlen, lüften und Wasser erwärmen – das alles legt den Schluss nahe, dass ein Umdenken unmittelbar bevorsteht und wir an den Wärmepumpen nicht mehr vorbeikommen.

Bisherige Zahlen

Eine große Anzahl an Neubauten wurde absichtlich noch im Jahre 2015 begonnen, was die Möglichkeit bot, der strengen EnEV aus dem Weg zu gehen. Auf diese Weise konnten Bauherren noch die allseits beliebte Gasheizung installieren. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft veröffentlichte dazu im Herbst 2015 interessante Zahlen:

  • Gasheizsysteme hatten 2014 einen Anteil von 49,9 % im Bereich des Neubaus
  • Wärmepumpen-Heizsysteme hatten 2014 einen Anteil von 19,9 % im Bereich des Neubaus

Wie sieht es künftig aus?

Tecalor, ein innovatives Unternehmen im Bereich der Haustechnik sieht diesen Trend für die nächsten Jahre aber gegenläufig. Holger Höhl, Mitarbeiter im technischen Vertrieb bei Tecalor sagt dazu: „Vor allem bei Bauträgern und Fertighausherstellern ist ein Umdenken zu erkennen. Sie machen in ihren Planungen die Wärmepumpe zum neuen Standard für die Wärmeerzeugung.“ Tecalor steht für innovative Technik, die mehrere Funktionen innerhalb der Geräte vereint. So steht Das kompakte Integralsystem "THZ 504" für die Funktionen Lüften, Heizen, Warmwasserbereitung und Kühlen.

Was bieten die innovativen Wärmepumpen?

Durch die ausgeklügelten Technologien bieten moderne Systeme viele Vorteile. Dazu gehören unter anderem:

  • eine ressourcenschonende Arbeitsweise
  • höchste Energieeffizienzklassen
  • die verschärften Vorgaben für den Jahresprimärenergiebedarf von Neubauten werden erfüllt
  • eine besonders effiziente und kostengünstige Variante, der EnEV Rechnung zu tragen
  • Heizlösungen für private Eigenheime und ebenso für große Wohneinheiten
  • Kombinationsmöglichkeiten mit Photovoltaikanlagen, die wiederum weitere Einsparpotenziale bieten

Und die installierenden Fachbetriebe?

Hierzu hat Herr Holger Höhl von Tecalor eine eindeutige Meinung: „Als Hersteller bieten wir umfangreiche Schulungen zur Installation der Produkte an.“ Das dürfte bei anderen Herstellern auch der Fall sein. Berührungsängste sind somit fehl am Platz, vielmehr sollten Installateure und Monteure den Markt der sich bietenden neuen Chancen mutig erobern. Im Bereich der Wärmepumpe steht die Entwicklung des Absatzes erst am Anfang, aber der Trend ist deutlich erkennbar.



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