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"Moosburger Förderprogramm für Solarwärme" - ein gutes Beispiel

Thema: Solarwärme | 09.04.2016 | Aufrufe: 182 | Bewertung: (0 Bewertungen)

Die Stadt Moosburg an der Isar hat sich entschlossen, Gelder aus dem Stadtsäckel in die Hand zu nehmen und Solarwärme zu fördern, um damit einen eigenen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. So gibt es Förderungen für neue Solarthermieanlagen einerseits und andererseits wurden auch spezielle Sonnenhäuser in den Bebauungsplan für ein Neubaugebiet mit aufgenommen.

Die Zahlen hinter dem „Moosburger Förderprogramm für Solarwärme“

Bevor man sich für ein solches Förderprogramm entscheidet, untersucht man natürlich zuallererst die aktuellen Verbrauchskennzahlen. In Moosburg wurden demnach 2014 gut 155 MWh Wärme pro Jahr alleine durch die privaten Haushalte verbraucht. 2015 hat sich die Stadt Moosburg an der Isar das Ziel gesetzt, diesen Wert bis zum Jahr 2035 um 52 Prozent zu reduzieren. Das entspricht einer jährlichen Einsparung von 4.000 MWh Wärme.

Um dieses Klimaschutzkonzept umsetzen zu können, werden Photovoltaik- und Solarthermie-Anlagen gefördert. Bereits am 03. März 2016 stellte man dann das neue „Moosburger Förderprogramm für Solarwärme“ öffentlich vor.

Wie sehen die Fördermöglichkeiten im „Moosburger Förderprogramm für Solarwärme“ aus?

Die Fördermöglichkeiten im „Moosburger Förderprogramm für Solarwärme“ setzen sich aus mehreren Förderungen zusammen:

  1. Die Stadt Moosburg bezuschusst jeden angefangenen Quadratmeter Solarkollektorfläche mit 20 Euro, allerdings nur bis zum 31.12.2017.
  2. Die Stadt Moosburg schließt „Solar-Partnerschaften“ mit Kollektorherstellern ab. Diese zahlen einen weiteren Zuschuss von 20 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche, der aus ihrem Haus stammt.

Der erste „Solar-Partner“, den man gewinnen konnte, ist „Citrin Solar“. Der Kollektor- und Speicherhersteller ist Mitglied im Sonnenhaus-Institut und bietet demnach auch Technik für Sonnenhäuser an. Von diesen sollen im neuen Moosburger Baugebiet „Amperauen“ künftig sechs bis neun Stück entstehen. Georg Dasch, erster Vorsitzender des Sonnenhaus-Instituts e.V. freut sich über diese Maßnahmen, denn es zeigt, dass Moosburg das Potenzial der Sonnenhäuser erkannt hat.

Zusätzlich lässt sich die Förderung durch die Stadt Moosburg mit einer Förderung im Rahmen des Marktanreizprogramms (MAP) kombinieren. Auch das Anreizprogramm Energieeffizienz ist mit dem „Moosburger Förderprogramm für Solarwärme“ kombinierbar. Bei letzterem wird ein Zusatzbonus von 20 Prozent für den Heizungsaustausch möglich, wenn eine Solarthermieanlage zur Unterstützung der Heizung eingesetzt wird. Der 20-prozentige Bonus wird anhand des bisherigen Förderbetrags berechnet. Alternativ gibt es einen pauschalen Zuschuss über 600 Euro für die Heizungsoptimierung.



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