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Erfolgreiches Unternehmen als Beispiel

Thema: Bioenergie | 19.03.2016 | Aufrufe: 174 | Bewertung: (0 Bewertungen)

Dass man auch im Bereich der Bioenergie gute Geschäfte machen kann, zeigte jetzt der Biokraftstoffproduzent Verbio. In Schwedt erzeugt das Unternehmen Ethanol, Gas und Diesel aus nachwachsenden Rohstoffen. Jetzt konnte Verbio erhebliche Ertragssteigerungen vermelden und seine Prognosen für das neue Geschäftsjahr sogar noch von 50 auf 70 Millionen Euro nach oben korrigieren. Grund dafür sind laut Unternehmensangaben die günstigen Rohstoffpreise, eine gute Auftragslage und die sehr gute Auslastung der vorhandenen Produktionsanlagen.

Erfolgreichstes Geschäftsjahr seit Börsengang

Auf der Hauptversammlung freute sich Vorstandschef Claus Sauter, vom erfolgreichsten Geschäftsjahr seit dem Börsengang vor zehn Jahren berichten zu können. Die Geschäfte liefen sogar so gut, dass man erstmals die Ausschüttung einer Dividende von zehn Cent pro Aktie beschlossen hat. Die Hauptversammlung hat sogar Pläne gebilligt, bei der Konsolidierung des europäischen Biokraftstoffmarktes mitzuspielen, also aktiv Unternehmen aufzukaufen.

Alleine im ersten Halbjahr 2015/16 konnte Verbio seine Umsätze um satte sieben Prozent, auf jetzt 330 Millionen Euro steigern. Das Ergebnis vor Zinsen, Abschreibungen und Steuern wurde mit 39 Millionen Euro beziffert. Im Vergleich zum ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2014/15 entspricht das einer Steigerung von 51 Prozent.

Produktionssteigerungen gehen mit guter Geschäftslage einher

Außerdem hat Verbio seine Produktion kräftig ausgebaut. Sowohl in Schwedt als auch in Bitterfeld kam es zu Produktionssteigerungen. So hat das Unternehmen in beiden Werken 227.000 Tonnen Biodiesel produziert. Beim Bioethanol, der in Schwedt und Zörbig hergestellt wird, gab es einen leichten Produktionsrückgang von fünf Prozent auf 119.000 Tonnen. Dieser lässt sich aber auf den ohnehin geplanten Wartungsstillstand in Schwedt zurückführen und sollte Anleger nicht irritieren.

Beim Biomethan steigerte Verbio seine Produktionszahlen sogar auf 264 Gigawattstunden. Das entspricht einem Plus von 16 Prozent. Weiterhin hat man im Werk in Schwedt den Anteil des Biomethans aus Stroh deutlich erhöht. Noch bis 2019 wird in dem Schwedter Werk ein Förderprojekt zur Nutzung des Reststoffs der Getreideproduktion durchgeführt, mit dem die Erzeugung fortschrittlichen Biokraftstoffs unterstützt werden soll. Die Anlage soll laut aktuellen Planungen soweit ausgebaut werden, dass sie eine Kapazität von 16 Megawatt erreicht. Bis zu diesem Bereich kann dann Biomethan zu 100 Prozent aus Stroh erzeugt werden, was nicht nur die Anleger freut, sondern auch der Umwelt zugutekommt.



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