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Weltrekord in Sachen Wirkungsgrad

Thema: Photovoltaik | 18.03.2016 | Aufrufe: 178 | Bewertung: (0 Bewertungen)

Bereits vor zwei Jahren konnte ein Solarzellen-Weltrekord erzielt werden. Jetzt freut sich das Fraunhofer ISE, auch einen Weltrekord auf Modulebene präsentieren zu können. Dabei kommt ein Mini-Modul auf Basis von Vierfachsolarzellen zum Einsatz, das einen Wirkungsgrad von satten 43,4 Prozent mit sich bringt.

Konzentrator-Photovoltaiksysteme auf dem Vormarsch

Das Konzentrator-Photovoltaiksystem (CPV) erreicht damit die höchsten Wirkungsgrade für die direkte Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie. Mit der Neuvorstellung des Systems durch das Fraunhofer ISE ist ein neuer Meilenstein für die CPV-Technologie gelegt worden, wie Dr. Andreas Bett bestätigt. Der stellvertretende Instituts- und Bereichsleiter Materialien – Solarzellen und Technologie am Fraunhofer ISE ist sich zudem sicher, dass der CPV-Technologie noch viel mehr Potenzial zuzuschreiben ist.

Wie funktioniert die konzentrierende Photovoltaik?

Um die extrem hohen Wirkungsgrade mit den Konzentrator-Photovoltaiksystemen zu erreichen, werden Mehrfachsolarzellen eingesetzt. Diese sind vor allem aus Regionen bekannt, wo eine hohe Direkteinstrahlung vorherrscht. Dort können sie schon seit längerem regenerativen Strom zu sehr günstigen Kosten produzieren.

Die Forscher aus Freiburg haben zusammen mit den Partnern Soitech und CEA Leti aus Frankreich bereits 2014 für eine Vierfachsolarzelle einen Weltrekord hinsichtlich des Wirkungsgrades aufgestellt. Nun hat man an dieser Technologie weiter gearbeitet und ein Mini-Modul, basierend auf eben diesen Mehrfachsolarzellen, entwickelt. Dieses Modul haben die Forscher noch mit einer hoch effizienten Optik kombiniert.

Die genaue Funktionsweise des Systems erklärt Dr. Marc Steiner im Detail bei seinem Vortrag auf der „CPV-12 International Conference on Concentrator Photovoltaic Systems“. Die internationale Tagung, die sich rein mit der konzentrierten Photovoltaik beschäftigt, wird vom 25. bis 27. April in Freiburg stattfinden.

Dabei erfährt der interessierte Zuhörer des Vortrags etwa, dass es niedrigkonzentrierende Systeme gibt, bei denen man auf Mehrfachsolarzellen auf Silicium-Basis setzt. Dabei kommt es zu einer geringeren Energierücklaufzeit einerseits und einem verringerten Bedarf des SI-Halbleitermaterials andererseits.



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