Zum Inhalt springen

Nachhaltigkeit heißt der Trend

Thema: Finanzen | 17.03.2016 | Aufrufe: 134 | Bewertung: (0 Bewertungen)

Nachhaltigkeit ist immer mehr zum Trend geworden. Zunehmend achten die Menschen auf nachhaltige Kleidung, lesen in nachhaltigen Blogs, engagieren sich in Umweltschutzprojekten und vieles mehr. Sogar der vegetarische oder gar vegane Lebensstil gewinnt an Bedeutung. Wurden dieser Zielgruppe, die auch als LOHAS bekannt ist, früher vorwiegend 40- bis 60-Jährige zugeordnet, setzt sich der Trend auch in der jüngeren Generation der 25- bis 35-Jährigen zunehmend durch, weiß Gottfried Baer, Geschäftsführer der MehrWert GmbH, die zu nachhaltigen Finanzanlagen berät und vermittelt.

Was ist wichtig für die nachhaltig interessierte Zielgruppe?

Die Zielgruppe seines Unternehmens steht voll und ganz hinter dem Thema Nachhaltigkeit. Sie setzt auf das Rad, statt auf das Auto, kauft im Bioladen ein usw. Von der einstigen Nische hat sich die Nachhaltigkeit längst zum Trend in breiten Bevölkerungsschichten entwickelt.

Wichtig ist es für diese Zielgruppe, genau zu wissen, was wann wo und wie produziert wird. Bei den Geldanlagen ist es entscheidend, wie das Geld investiert und wo es angelegt wird, was die Geldanlage bewirkt. Generell gilt, dass Geldanlagen bei dieser Zielgruppe beliebt sind, die sinnvoll sind und in der Gesellschaft und der Umwelt Positives bewirken. Kommt dann noch ein monetärer Erfolg hinzu, ist das natürlich umso besser.

Viele Menschen dieser Zielgruppe erfahren dann eher durch Zufall, dass ihre gewählten Fonds auch in Rüstungskonzerne, Atomstromproduzenten oder gar Tabakkonzerne investieren und wollen diese Anlagen dann abstoßen. Genau dann ist der Moment für die MehrWert GmbH gekommen, die zu nachhaltigen und wirklich grünen Geldanlagen zu beraten vermag.

Nachhaltig interessierte Anleger – wie sieht die Zielgruppe aus?

Laut Baer sind nachhaltig interessierte Anleger oft im akademischen Umfeld oder ähnlichen Berufsgruppen angesiedelt. Sie können sich das nachhaltige Leben auch leisten. In der Gruppe der 25- bis 45-Jährigen handelt es sich um Personen, die erben werden oder Vermögen durch Schenkung erhalten. Damit sind sie prädestiniert für eine sinnvolle, nachhaltige Geldanlage, die womöglich auch noch „fair trade“ ist.

Wer sich die Branche direkt ansieht, stellt schnell fest, dass nachhaltige Unternehmen gemäß der steigenden Nachfrage wachsen. Auch immer mehr Unternehmen aus konventionellen Bereichen erweitern ihre Angebote um nachhaltige Produkte.

Diese Anleger-Zielgruppe setzt vor allem auf Berater, die eine Ausbildung zum Fachberater für nachhaltiges Investment absolviert haben, die eine herausragende Produktkenntnis im Bereich grüner Geldanlagen aufweisen und nicht nur klassische Anlagen, sondern auch grüne Sachversicherungen und grüne Rentenversicherungen anbieten. Auch die persönliche Lebensweise der Berater und wo diese bereits dem Nachhaltigkeitsgedanken Rechnung tragen, ist mit entscheidend.



Diesen Artikel empfehlen:






Ähnliche Finanzen Artikel:

- Intelligente Haustechnik in Fahrzeugen
- 12% Rendite? Wie soll das gehen?

Ähnliche Fachberichte:

- Wohin geht der Trend bei Niedertemperatur Brennstoffzellen?



nutzlos nutzlos
brauchbar brauchbar
nützlich nützlich
interessant interessant
sehr interessant sehr interessant


Hier versenden Sie den Artikel Nachhaltigkeit heißt der Trend:

Name Absender

E-Mail Absender

Name Empfänger

E-Mail Empfänger

ANTI-SPAM Frage:
Welche Farbe hat ein türkisfarbener Himmel?


Startschuss für V-LEEN
14.01.2016 | 426 Aufrufe

Ausschreibungen von erneuerbaren Energien – Rechtliche Grundlagen und Anforderungen an die Finanzierungsstruktur
25.11.2015 | 419 Aufrufe

Anreizregulierungsverordnung für Stromleitungsnetze: Strukturen, Regulierung und Finanzierung
25.11.2015 | 429 Aufrufe

Führende Speicherkonferenzen schließen sich zusammen
26.10.2015 | 573 Aufrufe

Cashflow-Modellierung von Windenergieprojekten – dbw akademie Seminar in Berlin
14.10.2015 | 442 Aufrufe