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E-Autos für die Polizei?

Thema: Elektrofahrzeuge | 15.03.2016 | Aufrufe: 118 | Bewertung: (0 Bewertungen)

Bisher fahren die Polizisten in Los Angeles mit Ford Explorern auf Streife, die zum Interceptor hochgerüstet sind. Künftig könnte sich das aber ändern, wenn es nach Bürgermeister Eric Garcetti geht. Der hat nämlich vor, seine Stadt zum Vorreiter in Sachen Elektromobilität zu machen. Insgesamt 2.000 E-Autos will Garcetti demnächst in seiner städtischen Flotte integrieren. Damit hätte er die größte elektrische städtische Flotte in ganz Amerika.

Wie Vartan Yegiyan, Verwalter des Fuhrparks der Polizei, erklärt, wäre der LAPD dabei mit am heftigsten betroffen. Bereits jetzt umfasst der Fuhrpark 2.000 schwarz-weiße Streifenwagen, ebenso viele Zivilfahrzeuge, Panzerwagen für die Spezialeinheiten, 400 Motorräder, fünf Flugzeuge und zwei Dutzend Helikopter.

Welche E-Autos kommen fürs LAPD in Betracht?

Yegiyan erklärt weiter, dass bereits im Sommer die ersten 100 Elektroautos in die Flotte mit aufgenommen werden sollen. Dabei sei dies aber nur der Anfang, auf lange Sicht gesehen soll der gesamte Fuhrpark des LAPD unter Strom stehen. Allerdings will sich Yegiyan noch nicht auf die Zusammenarbeit mit einem bestimmten Hersteller festlegen. Zunächst will er die bisher am Markt erhältlichen Fahrzeuge unter die Lupe nehmen.

Im zehnstöckigen Parkhaus des LAPD an der Mainstreet stehen deshalb neben den klassischen Streifenwagen auch schon ein Tesla Model S und ein Nissan Leaf, die als Streifenwagen ausgebaut wurden. Außerdem parkt auch ein BMW i3 im Parkhaus, natürlich mit der schwarz-weißen Folierung versehen. Die ersten Mitarbeiter sprechen sich bereits für die Stromer aus. Sie seien so leise, dass man viel mehr mitbekommt, was draußen vor sich geht. Der BMW i3 darf aber bisher nur für zivile Einsätze, Kurierfahrten und den internen Verkehr zwischen den mehr als 100 LAPD-Dienststellen genutzt werden. Grund dafür sei, dass die Stromer für Streifeneinsätze und den Blaulichtbetrieb noch nicht zugelassen seien.

E-Autos können Anforderungen standhalten

Dabei zweifeln die ersten Polizisten, die mit den Stromern unterwegs waren, allerdings nicht daran, dass sie die strengen Anforderungen des LAPD erfüllen können. Durchschnittlich müssen die Polizeifahrzeuge in L.A. nämlich 100.000 Meilen oder sechs Dienstjahre lang durchhalten. Ebenfalls hätten der BMW i3 oder der Tesla Model S keine Probleme, die geforderten Geschwindigkeiten zu erreichen, die gerade bei Verfolgungsjagden nötig seien, sind sich die Polizisten sicher.

Auch hinsichtlich der Reichweite macht man sich keine Sorgen. Zwar umfasst das Zuständigkeitsgebiet 480 Quadratmeilen und zahlreiche Steigungen, doch will Yegiyan nicht nur 100 Ladesäulen auf der Mainstreet aufstellen, sondern auch die zwei Dutzend weiteren Flottenstützpunkte damit ausstatten. Probleme macht noch die Zusatzausstattung, die ein beachtliches Gewicht mit sich bringt und damit die Reichweite drückt.



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