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Hilfreiche Finanzmittel für Unternehmer

Thema: Finanzen | 09.03.2016 | Aufrufe: 74 | Bewertung: (0 Bewertungen)

Geht es um Energieeffizienzprojekte, ist es oft schwer, an die finanziellen Hilfen zu gelangen. Das soll sich jetzt ändern. Die Europäische Kommission hat sich entschieden, Joule Assets Europe insgesamt 1,7 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. Mit diesem Geld soll das SEAF-Tool entwickelt werden, dessen Hauptaufgabe es ist, den Zugang zu finanziellen Mitteln für Energieeffizienzprojekte zu verbessern. Gleichzeitig soll damit die Schaffung neuer Arbeitsplätze angeregt und das Wachstum von mittelständischen und kleinen Dienstleistern gefördert werden.

Was ist das SEAF-Tool?

Das Kick-off-Meeting für das neue Joule Assets Europe Projekt wurde bereits Anfang Februar erfolgreich absolviert. Das neueste Projekt hört auf den Namen SEAF, ein Kürzel, das für „Sustainable Energy Asset Evaluation and Optimisation Framework“ steht. Mit dem Projekt soll vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen der Zugang zu Projektfinanzierungen für Energieeffizienzmaßnahmen erleichtert werden.

Geplant ist dafür eine vereinfachte Softwareplattform, mit deren Hilfe eine unabhängige Projektevaluierung erfolgen soll. Auch das Design soll standardisiert werden.  Außerdem will man laut Paul Cullum, Produktentwicklungsmanager bei der HSB Engineering Insurance Zugänge zu Asset Performance Insurances schaffen. Damit solle die Kreditwürdigkeit der Projekte verbessert und das Vertrauen der Investoren in die Projekte ausgebaut werden.

Wer arbeitet am SEAF-Tool mit?

Für die Entwicklung des SEAF-Tools haben sich zahlreiche Unternehmen und Akteure am Markt zusammengetan. Darunter befinden sich:

  • die Universität Manchester,
  • der Versicherer HSB Engineering Insurance Limited,
  • das britische Unternehmen Verco,
  • die Aristoteles-Universität im griechischen Thessaloniki und
  • das italienische Unternehmen Servizi Energia Ambiente S.r.l. (SEASRL).

Unter der Leitung von Joule Assets Europe AB soll es gelingen, neue Finanzierungslösungen für Projekte und Initiativen im Rahmen der Energieeffizienz zu entwickeln. Joule Assets Europe nutzt dabei die Joule Energy Reduction Assets (ERA), eine proprietäre Datenbank, seine Software zur Marktanalyse und die Branchenerfahrung. So kann das Unternehmen anderen Firmen sichere Finanzierungsoptionen aufzeigen. Investoren können dagegen neue, noch ungenutzte Umsatzquellen vorgestellt werden.

In die Waagschale wirft der Versicherer HSB Engineering Insurance Limited seine Erfahrungen und Angebote für spezielle technische Versicherungen und Inspektionsdienstleistungen. Verco dagegen arbeitet seit mehr als zwei Jahrzehnten an zukunftsweisenden Technologien, an der Entwicklung sauberer Energien und energieeffizienter Anlagen. Zusammen wollen die Unternehmen standardisierte Energieeffizienzmaßnahmen nicht nur entwickeln und versichern, sondern den interessierten Kleinunternehmen und Mittelständlern auch gleich die passende Finanzierung mit an die Hand geben. So soll der Klimawandel auch EU-weit gefördert werden, ein Anliegen, das durch die Eingliederung in das Horizont-2020-Projekt noch weiter untermauert wird.



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