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Ausstellung in Oberhausen lädt ein

Thema: Elektrofahrzeuge | 07.03.2016 | Aufrufe: 64 | Bewertung: (0 Bewertungen)

Im LVR-Industriemuseum Zinkfabrik Altenberg hat man eine neue Ausstellung rund um die Themen Elektromobilität und Elektro-Fahrzeuge ins Leben gerufen. Insgesamt neun Monate lang können Besucher sich auf der Wanderausstellung „Aufgeladen! Elektromobilität zwischen Wunsch und Wirklichkeit“ über die Thematik informieren.

Die Ausstellung in Oberhausen wurde vom Verkehrszentrum des Deutschen Museums in München konzipiert. Seit dem 18. Februar und noch bis zum 27. November macht sie Halt in Oberhausen. Das Besondere an der Ausstellung ist nicht nur, dass sie die verschiedenen Facetten der Elektromobilität beleuchtet, sondern, dass der Besucher an vielen Stellen auch selbst forschen und mitmachen kann.

Was gibt es auf der Ausstellung in Oberhausen zu entdecken?

Unter anderem interessant für Besucher dürfte die interaktive Ecke sein. Im „Bus-Kino“ und auf zahlreichen Touch-Screens erklärt die Ausstellung, wie die Elektromobilität im Alltag aussehen könnte und wie der aktuelle Stand der Technik ist. LVR-Leiter Burkhard Zeppenfeld erklärt, dass man nicht nur die gesamte „Komplexität und Breite des Themas aufzeigen“, sondern dieses auch „historisch einordnen“ will. Klaus Pirke, der freie Kurator der Ausstellung, hat diese dafür sogar um einige Stücke ergänzt, die von Firmen aus NRW stammen, die sich mit dem Thema Elektromobilität befassen.

Absolutes Highlight auf der Oberhausener Ausstellung zur Elektromobilität dürfte jedoch ein VW-Golf sein. Der elektroangetriebene Wagen wurden von der Essener RWE zu Testzwecken bereits Ende der 1970er Jahre gebaut. Auf Rennen fuhr er mehrere Siege ein, wurde aber nie in Serie produziert.

Damals seien die Rahmenbedingungen allerdings schwierig gewesen. Zwar hatte man sich nach der Ölkrise Gedanken über mögliche Maßnahmen gemacht, um vom Öl unabhängiger zu werden und es lagen auch wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema vor, doch konnten sich die E-Autos nicht durchsetzen.

Elektromobilität ein alter Hut?

Wie auf der Ausstellung zu sehen ist, sind erste elektrobasierte Fahrzeuge aller Art schon vor mehr als 100 Jahren auf deutschen Straßen gefahren. Außerdem können Besucher sich über spannende Exponate freuen, etwa sonnenbasierte Autos oder intelligente Konzepte der Energienutzung. Allerdings verweist Bettina Gundler vom Deutschen Museum darauf, dass es auch immer einen politischen Willen brauche, um Themen wie die Elektromobilität ins große Bewusstsein der Menschen zu tragen. Daran mangele es in Deutschland trotz der ehrgeizigen Klimaziele aber noch. Gundler erklärt, man brauche mehr Förderung für die Elektromobilität, da dieses Thema uns langfristig bestimmen werde.



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