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Der Umwelt zuliebe alte Kamine entsorgen

Thema: Haustechnik | 04.03.2016 | Aufrufe: 365 | Bewertung: (0 Bewertungen)

Wer sein Heim mit behaglicher Wärme aus dem Kamin versorgen möchte, hat dafür heute viele Möglichkeiten. Kamin- und Kachelöfen sowie Heizkamineinsätze mit geschlossenem Feuerraum werden auch unter dem Begriff häuslicher Feuerstätten für feste Brennstoffe zusammengefasst. Bei fabrikneuen Modellen gelingt es, die Emissionen, die diese ausstoßen, deutlich zu verringern.

Grund dafür sind unter anderem

  • die moderne Verbrennungstechnik,
  • die optimierte Luftzufuhr,
  • die Verwendung modernster Materialien sowie
  • ausgeklügelter Konstruktionen.

Im Vergleich zu Geräten, die vor 1975 gebaut wurden, erreichen die heutigen Modelle Emissionswerte, die bis zu 85 Prozent unter den Werten der Altgeräte liegen. Darauf weist jetzt der HKI Industrieverbrand Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. hin. Er vertritt die Hersteller der modernen Feuerstätten.

Alte Kamine müssen entsorgt werden

Wie aus der „Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes“ hervorgeht, mussten bereits Ende 2014 alte Kaminöfen und Kachelofeneinsätze sowie Heizkamine entsorgt, ausgetauscht oder nachgerüstet werden, deren Typprüfung vor 1975 erfolgte und die die vorgegebenen Grenzwerte nicht erfüllten.

Im zweiten Schritt folgen Ende 2017 alle Kachelöfen und Kamine, deren Typprüfung vor 1985 erfolgte. Halten sie die Grenzwerte nicht ein, was sehr wahrscheinlich ist, müssen auch diese Modelle stillgelegt oder nachgerüstet bzw. komplett ausgetauscht werden. Die Experten des HKI empfehlen aber auch Modelle, die mehr als 15 bis 20 Jahre alt sind, vorsorglich auszutauschen. Das mache schon alleine aufgrund der enormen Fortschritte bei der modernen Verbrennungstechnik Sinn.

Wie gut ist der eigene Kamin?

Damit Verbraucher herausfinden können, ob ihr eigener Kamin von den oben genannten Modernisierungsmaßnahmen ohnehin betroffen ist, hat der HKI jetzt eine Online-Datenbank aufgebaut. In dieser werden mehr als 5.000 Geräte gelistet. Über eine einfache Suchfunktion können Verbraucher so schnell und einfach ermitteln, ob das eigene Gerät den Anforderungen der „Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes“ entspricht. Die Datenbank ist über das Portal www.ratgeber-ofen.de zu erreichen.

Mit der Vorabinformation, ob der eigene Kamin ausgetauscht werden muss oder nicht, können Verbraucher die Entscheidung für ein neues Gerät einfacher und schneller treffen. Der Umwelt zuliebe können sie die Geräte auch schon vor Ablauf der gesetzlichen Fristen austauschen und mit modernen Öfen und Kaminen heizen.



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