Zum Inhalt springen

Was sollte man bei der Anschaffung beachten?

Thema: Erdgas, Flüssiggas | 19.02.2016 | Aufrufe: 191 | Bewertung: (0 Bewertungen)

Das offene Feuer, die züngelnden Flammen, der spezielle Duft und die Geräuschkulisse haben es dem Menschen seit jeher angetan. Doch der klassische Kamin, der mit Holz beheizt wird, darf in Deutschland laut Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV) nur „gelegentlich“ betrieben werden. Dennoch hat das Heizen mit Holz nicht ausgedient. Kamine und Kachelöfen ermöglichen es, Holz sauber und effizient zu verbrennen und dennoch einen Blick auf die offene Flamme zuzulassen.

Die durchschnittlichen Kosten für einen Ofen liegen zwischen 1.500 und 6.000 Euro, können abhängig von Material und Design aber noch deutlich höher ausfallen. Zusätzlich fallen Kosten für Montage, Installation und bei Bedarf sogar einen neuen Schornstein an.

Die grundlegenden Arten von Kaminöfen

Grundlegend lassen sich zwei spezielle Arten des Ofens unterscheiden:

  1. Warmluftofen: Er gibt die Heizenergie schnell an die Raumluft ab.
  2. Grundofen: Er gibt die Wärme in Keramikschichten ab, speichert sie dort und strahlt sie über einen längeren Zeitraum in die Raumluft ab.

Moderne Kaminöfen verbinden beide Varianten. Sie bestehen in aller Regel aus der Feuerkammer, einer Glaskeramik-Tür, die den Blick auf das Feuer zulässt, einem Stahlkorpus und den Wärmespeichern für die langfristige Raumlufterwärmung.

Vor der Anschaffung genauen Bedarf ermitteln

Doch bevor man sich mit dem Kauf eines solchen Ofens befasst, sollte eine genaue Analyse des eigenen Bedarfs erfolgen. Es sind zahlreiche Vorschriften zu beachten, darunter die

  • BImSchV, der
  • Brandschutz, das
  • Baurecht und vieles mehr.

Generell sollten nur Öfen in Betracht gezogen werden, die ein DIN/EN-Zeichen auf dem Typenschild aufweisen. Es bestätigt, dass der Ofen mit den entsprechenden Normen konform geht. Außerdem sollte eine Prüfstandsbescheinigung über die Staubgrenzwerte vorhanden sein. Da hier seit dem 01.01.2015 die verschärften Regelungen gelten, können gebrauchte Öfen mit nur eineinhalb oder zwei Jahren Alter nicht mehr neu in Betrieb genommen werden.

Für neue Modelle der Hersteller gibt es die Bescheinigungen. So lässt sich einfach prüfen, ob die Grenzwerte eingehalten werden. Auch bestehende Öfen müssen diese einhalten, wobei unterschiedliche Fristen gelten. Ab dem 31.12.2017 müssen die bis 1985 eingebauten Anlagen neue Grenzwerte erfüllen. In der Regel müssen sie dafür mit Filtern nachgerüstet oder gar durch neue Modelle ersetzt werden. Für Ofenbesitzer gilt grundsätzlich: Je neuer der Ofen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass er sich wirtschaftlich sinnvoll nachrüsten lässt.

Für neue Kaminöfen gilt zudem, dass eine sichere Luftzufuhr gewährleistet sein muss. Diese ist vor allem bei sehr gut gedämmten Neubauten von Bedeutung. Wird der Raumluft nämlich Sauerstoff entzogen, ohne dass neuer hinzukommt, können sich die giftigen Rauchgase anreichern.



Diesen Artikel empfehlen:






Ähnliche Erdgas, Flüssiggas Artikel:

- Sicherer Einsatz von Wasserstoff
- Reform der Förderung von Ökostrom

Ähnliche Fachberichte:

- Das Heizungswasser beeinflusst Leistung und Lebensdauer von Heizsystemen
- Was versteht man unter Hybridanlagen?



nutzlos nutzlos
brauchbar brauchbar
nützlich nützlich
interessant interessant
sehr interessant sehr interessant


Hier versenden Sie den Artikel Was sollte man bei der Anschaffung beachten?:

Name Absender

E-Mail Absender

Name Empfänger

E-Mail Empfänger

ANTI-SPAM Frage:
Welche Farbe hat ein türkisfarbener Himmel?