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Neue Ausbildungsmöglichkeit im Bereich Bio- und Umwelttechnik

Thema: Energiepolitik | 17.02.2016 | Aufrufe: 135 | Bewertung: (0 Bewertungen)

An der Fachoberschule Kempten will man jetzt eine neue Ausbildungsrichtung einführen. Sie hört auf den Namen „Agrarwirtschaft, Bio- und Umwelttechnologie (ABU)“. Ziel der neuen Ausbildungsrichtung ist es, das Bildungsangebot der Fachoberschule Kempten im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich zu ergänzen und zu erweitern.

Wie es von Seiten der Fachoberschule heißt, werde dieser neue Bildungsgang nötig, weil wir lernen müssen,

  • verantwortungsvoll mit den immer knapper werdenden Ressourcen umzugehen, weil
  • unser Bedürfnis nach gesunden Lebensmitteln steigt und
  • das Bewusstsein der Menschen immer stärker auf Nachhaltigkeit ausgerichtet ist.

Um diese Anforderungen zu erfüllen, braucht es ein besonderes schulisches Profil. Dieses will die Fachoberschule Kempten jetzt für alle interessierten Schüler und Schülerinnen im gesamten Allgäu anbieten.

Was beinhaltet die neue Ausbildungsmöglichkeit?

Als Profilfach beim Ausbildungsgang ABU gilt Biologie. Andere Prüfungsfächer sind Deutsch, Englisch und Mathematik. Trotzdem werden auch allgemeinbildende Fächer mit abgedeckt und es wird ein besonderer Schwerpunkt auf die Vermittlung von Kenntnissen in den Bereichen

  • Wirtschaftslehre,
  • Chemie,
  • Technologie/Informatik und
  • Physik

gelegt. Das Ausbildungsangebot umfasst 34 Wochenstunden in der elften bzw. 32 Wochenstunden in der zwölften Klasse. In der elften Klasse finden je ca. 20 Unterrichtswochen im Wechsel mit einem Praktikum statt.  Insgesamt vier Stunden Chemie pro Woche sind in der elften Klasse angesetzt. Sie beinhalten zwei Stunden lang chemische Übungen. Ähnlich sieht es im Fach Biologie aus. Vier Wochenstunden teilen sich in zwei klassische Unterrichtsstunden und zwei Stunden eines biologischen Praktikums auf.

Das Praktikum bei ABU

Im Ausbildungsgang ABU ist auch eine fachpraktische Ausbildung (fpA) vorgesehen. Dieses Praktikum findet in Betrieben oder Institutionen statt. Die Schüler nehmen hier am üblichen Tagesablauf teil und können so wertvolle und vielfältige Erfahrungen sammeln. Außerdem erhalten sie Einblicke in die unterschiedlichen Berufsbilder und Tätigkeitsbereiche aus dem großen Feld der agrarwirtschaftlichen, bio- und umwelttechnischen Arbeit. Betreuungslehrer und Praxisanleiter begleiten die Schüler während der Praktika. Mit Hilfe der dort gesammelten Erfahrungen, so verspricht man es sich, soll die spätere Studien- und Berufswahl erleichtert werden.

Das Praktikum dauert rund 20 Wochen an und findet im Wechsel mit dem Unterricht statt. Es stehen dabei die fünf großen Bereiche

  1. Landwirtschaft
  2. Forstwirtschaft
  3. Gartenbau
  4. Umweltsicherung und
  5. Ernährung

auf dem Plan.

Nach dem ABU-Ausbildungsgang haben Schüler verschiedene Möglichkeiten für ein Studium. Beispiele dafür sind etwa die Studiengänge

  • Forstingenieurwesen
  • Landschaftsbau und Management
  • Technologien erneuerbarer Energien
  • Wassertechnologie
  • Ernährungs- und Versorgungsmanagement
  • Agrarwissenschaften
  • Biochemie oder Biomedizin
  • Molekulare Biotechnologie
  • Lebensmitteltechnologie
  • Brauwesen und Getränketechnologie
  • Geoökologie

und vieles mehr.



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