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Deutsche Produkte für den internationalen Markt

Thema: Umwelttechnik | 12.02.2016 | Aufrufe: 160 | Bewertung: (0 Bewertungen)

Geht es um Umwelttechnik, hat eine Firma aus Deutschland sich in den letzten Wochen und Monaten stark etabliert. Noch in diesem Jahr sollen die umwelttechnischen Anlagen der Wehrle-Werk AG aus Emmendingen unter anderem in Hangzhou in China, in Novosibirsk, Baku und Kuala Lumpur installiert werden. Auch in Deutschland hat man die Vorteile der umwelttechnischen Anlagen der Wehrle-Werk AG bereits erkannt und so wurde die Vermarktung der Abfallbehandlungstechnologie des Zweckverbands Abfallbehandlung Kahlenberg in Ringsheim bereits realisiert. Auch in punkto Reinigung schwieriger Abwässer ist das Unternehmen tätig.

Neue Anlage in China

Zusammen mit dem chinesischen Partnerunternehmen JS Welle will man jetzt in China eine Demonstrationsanlage errichten, die nach dem Vorbild des Zweckverbandes Abfallbehandlung Kahlenberg gebaut wird. Die Anlage soll in Hanghzou, etwa 200 Kilometer südwestlich von Shanghai gelegen, errichtet werden. Damit wollen die Chinesen erstmals das Abfallbehandlungsverfahren erproben.

In China gibt es massive Probleme mit der Luftverschmutzung, wir erinnern uns alle noch an die erschreckenden Berichte aus Peking. Zurückführen lässt sich diese Luftverschmutzung unter anderem auf eine fehlende Abluftreinigungstechnologie in den örtlichen Müllverbrennungsanlagen. Als saubere Lösung für die Zukunft sieht man daher die vom Kahlenberg bekannte mechanisch-biologische Abfallbehandlung. Martin Schaub, der Produktmanager für die Abfallbehandlung bei Wehrle erklärte, dass man in ganz China gespannt auf die Inbetriebnahme der neuen Anlage schaut.

Abwasserbehandlung in Kuala Lumpur

Auch in Kuala Lumpur baut die Wehrle-Werk AG ihre Tätigkeit aus. Ein weltweit aktiver Hersteller von Softdrinks hat das deutsche Unternehmen damit beauftragt, die Abwasserbehandlung zu modernisieren. Ziel ist es, die Abwasserkonzentrationen bei der Einleitung in die Gewässer deutlich zu reduzieren. Während es in Deutschland möglich ist, dass Industriebetriebe ihre Abwässer direkt in die Kläranlagen leiten, wo sie auf hohem Niveau behandelt werden, gibt es diese Möglichkeiten in den meisten anderen Ländern nicht. Hier sind dann individuelle Lösungen und Behandlungsanlagen direkt am Standort gefragt.

Auch in Russland fehlen diese Möglichkeiten, so dass Wehrle bereits sieben Anlagen dorthin verkaufen konnte. In Novosibirsk, wo der weltweit führende Konzern der Lebensmittelindustrie, Mondelez, der auch die Milka-Schokolade herstellt, sitzt, soll Wehrle jetzt ebenfalls eine Anlage errichten.

Als noch neuen Markt sieht Wehrle dagegen die Türkei an. In Baku, Aserbaidschan wird zur Zeit ein Projekt zur Reinigung von Sickerwasser aus der zentralen Abfalldeponie realisiert. In Brasilien hat Wehrle schon eine Anlage zur Produktion von Biogas aus dem Abwasser erreichtet und hofft auch weiterhin auf lukrative Aufträge aus dem Land.

Mittlerweile macht Wehrle 80 Prozent seines Umsatzes mit ausländischen Kunden, und das obwohl kein personalstarkes weltweites Vertriebsnetzwerk besteht.



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