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Hohen Baustandards mit Solarwärme Rechnung tragen

Thema: Solarwärme | 11.02.2016 | Aufrufe: 165 | Bewertung: (0 Bewertungen)

Seit dem 01.01.2016 gilt die nächste Stufe der Energieeinsparverordnung (EnEV). Alle Bauherren, die jetzt ein neues Haus bauen, müssen beachten, dass der Primärenergiebedarf für Heizung, Warmwasser, Lüftung und Kühlung um weitere 25 Prozent sinkt. Wie der deutsche Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) erklärt, ist dieser Primärenergiebedarf nur durch den Einsatz erneuerbarer Energien möglich.

Bewährt haben sich die Kombination aus Solaranlage und Gas-Brennwertkessel, die als sehr kosteneffizient gilt, und aus Solaranlage und Pelletheizung, die als sehr umwelt- und klimafreundlich gilt.

Neues Effizienzlabel geplant

Ebenfalls lohnt sich die Nachrüstung mit einer Solaranlage, wenn die Heizung in Bestandsbauten modernisiert werden soll. Darauf will die Regierung jetzt auch mit einem neuen Effizienzlabel, das von A++ bis E reicht, aufmerksam machen. Mit dem Label sollen nach und nach auch alte Heizungsanlagen gekennzeichnet werden. Bisher darf es nur von Solarinstallateuren ausgestellt werden, ab dem kommenden Jahr soll ebenso der Schornsteinfeger befugt sein, das Label auszustellen.

Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer von BSW-Solar, erklärt, dass man mit der Solarwärme bestens für die neuen gesetzlichen Anforderungen gewappnet sei. Mit der Solarheizung könne man den neuen EnEV-Standard im Neubau sowohl kosteneffizient als auch komfortabel erreichen. Selbst beim Austausch alter Heizungen stelle die Solarwärme die beste Alternative dar.

Warum auf Solarwärme setzen?

Wer sich trotz dieser Empfehlungen noch immer nicht mit Solarwärme identifizieren kann, dem helfen vielleicht folgende Argumente, die ganz klar dafür sprechen:

  • Solaranlagen verbrauchen keine Brennstoffe
  • Solaranlagen senken die laufenden Energiekosten
  • Solaranlagen steigern den Wert einer Immobilie

Körnig erklärt, dass sich die Investition in Solarwärme in jedem Fall rechnet. Schon heute könne man mit Solarenergie und Solarspeichern weitgehend auf die Eigenversorgung mit erneuerbaren Energien setzen und sich somit unabhängig von den Energieversorgern machen. Darüber hinaus werden die gesetzlichen Anforderungen auch in Zukunft weiter steigen. Um diese auch weiterhin zu erfüllen, sei es jetzt wichtig, auf erneuerbare Energien, eben in Form von Solaranlagen, zu setzen.

Ebenfalls haben sich die Solarkollektoren zur Heizungsunterstützung mittlerweile am Markt etabliert. Sie gelten als zuverlässig und effizient und sind bereits millionenfach erprobt. In Deutschland gibt es schon heute gut zwei Millionen Sonnenheizungen. Zusätzlich gibt es für den Heizungstausch in Bestandsgebäuden seitens der Bundesregierung attraktive Förderungen. Diese wurden zum 01.01.2016 sogar nochmals um 20 Prozent erhöht.

Günstige Kredite sollen den Umstieg auf erneuerbare Energien zur Heizungsunterstützung weiter erleichtern. Das Besondere dabei: Die Förderungen können bis zu neun Monate nach Inbetriebnahme der Anlagen beantragt werden. Auch Neubauten können bezuschusst werden, sofern sie bestimmte Effizienzstandards erreichen.



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