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SMA Solar will mit Tesla zusammenarbeiten

Thema: Stromspeicher, Brennstoffzellen | 08.02.2016 | Aufrufe: 201 | Bewertung: (1 Bewertungen)

Fakt ist: Batteriespeicher gewinnen an Bedeutung. Sie werden in Zukunft auf dem Markt stark nachgefragt werden. Das hat auch SMA Solar-Chef Pierre-Pascal Urbon längst erkannt. Der Chef des führenden Herstellers von Wechselrichtern für Photovoltaikanlagen will deshalb bereits frühzeitig in dem vielversprechenden Markt mitmischen.

Jetzt hat er bekannt gegeben, dass das TecDAX-Unternehmen aus Nordhessen mit dem Elektroautohersteller Tesla zusammenarbeiten will, um Stromspeicher für das eigene Haus zu entwickeln.

Wie sieht die Zusammenarbeit von Tesla und SMA Solar aus?

Geplant ist, dass SMA Solar bereits ab März einen Wechselrichter an Tesla liefert, der speziell für die Powerwall des Unternehmens konzipiert wurde. Der Wechselrichter soll den Gleichstrom aus der Batterie von Tesla in haushalts- und netztauglichen Wechselstrom umwandeln. Nur mit dieser Umwandlung wird es möglich, Akkus zu laden und zu entladen.

Urbon ist zuversichtlich, was die Zukunft dieser Technologie angeht. Denn bestehende Solaranlagen müssten für deren Einsatz nicht umgerüstet werden. Stattdessen reiche es aus, Wechselrichter und Batterie an die PV-Anlage anzuschließen, erklärte er gegenüber dem Handelsblatt. Diese sehr flexible Lösung gäbe es bisher so nicht auf dem Markt.

Technische Weiterentwicklung führt zu schnellen Kostensenkungen

Urbon ist sich ebenfalls sicher, dass aufgrund der extrem schnellen technischen Weiterentwicklung von Stromspeichern zeitnah eine Kostensenkung erzielt werden kann. Dabei vergleicht Urbon die aktuelle Lage für Akkus für den Privatgebrauch mit der Situation für PV-Anlagen vor rund zehn Jahren. Gerade jetzt eröffne sich hier ein riesiges Marktpotenzial von langfristiger Dauer, ist er sich sicher.

Tatsächlich ist es so, dass Heimspeicher, bisher eher Spielplatz von wenigen Ökoidealisten, seit einigen Jahren von millionenschweren Konzernen ins Visier genommen werden. Elon Musk, Chef von Tesla, kündigte bereits im April 2015 an, den Markt mit einer 3.000-Dollar-Batterie revolutionieren zu wollen. Seit dieser Aussage ist der gesamte Markt wie elektrisiert. Der Hype um billige Akkus und Stromspeicher, die auch Privatleute zu Hause einsetzen können, kennt seither keine Grenzen mehr.

Mittlerweile drängen sogar immer mehr deutsche und namhafte Unternehmen in den Markt. Darunter befinden sich etwa die Energiekonzerne

  • RWE und
  • EnBW, der
  • Mercedes-Konzern Daimler oder
  • Solarwatt aus Dresden.

Markt für Stromspeicher noch recht klein

Anfangs hat die Regierung Solarstrom, der ins Netz eingespeist wurde, üppig vergütet. Mehr als 50 Cent gab es je Kilowattstunde Strom. Mittlerweile liegt die Förderung gerade noch bei 12 Cent. Der PV-Markt hat ein Problem. Gleichzeitig wird es aber immer sinnvoller, selbst erzeugten Strom auch selbst zu verbrauchen, weil die Strompreise steigen. Hierfür braucht es aber Energiespeicher, so dass der Markt künftig boomen wird.



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