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Symbiose aus Solar- und Windkraftanlage

Thema: Windenergie | 05.02.2016 | Aufrufe: 159 | Bewertung: (0 Bewertungen)

Keine Frage: Solaranlagen und Windkraftanlagen sind eine ideale Alternative zu klassischen Kraftwerken. Umweltfreundlich und ressourcenschonend produzieren sie Strom aus Sonne oder Wind. Allerdings haben beide einen entscheidenden Nachteil: Die Energiegewinnung ist nicht konstant. Scheint die Sonne nicht, kann kein Solarstrom produziert werden. Weht der Wind nicht, bringen die Windkrafträder keinen Strom. Genau dieses Problem hat die Firma Ecotricity in Großbritannien jetzt erkannt und bringt beide alternativen Energiequellen zusammen – in so genannten Hybridparks.

Was versteht man unter dem Hybridpark?

Im Hybridpark werden Solarkraftwerke direkt neben Windkraftparks gebaut. Die beiden Naturphänomene Sonne und Wind verlaufen komplementär, dadurch lässt sich die Energiegewinnung steigern. Außerdem ergeben sich durch die Symbiose aus Solar- und Windkraftanlage noch weitere Vorteile:

  1. Die genutzten Flächen lassen sich durch die Kombination deutlich effizienter nutzen.
  2. Die Anbindung an das Stromnetz sowie die übrige notwendige Infrastruktur müssen für den Hybridpark nur einmal errichtet werden.

Dale Vince, der Gründer von Ecotricity, ist begeistert von der Idee. Durch die Kombination aus Solar- und Windkraftanlage gelingt eine konstantere Stromproduktion. Zudem lassen sich die Kosten für den Anschluss an das Stromnetz deutlich senken. Mittlerweile sind die Kombi-Anlagen in Großbritannien so erfolgreich, dass Ecotricity drei weitere solcher Hybridparks errichten will.

Hybridparks nicht schädlich für die Umwelt

Kritiker sehen das Ganze mit gemischten Gefühlen. Wer einmal durch die Natur geht und sieht große Flächen, die von Windrädern und/oder Solaranlagen „verschandelt“ werden, stellt sich nicht zu Unrecht die Frage, ob durch diese Hybridparks der Natur nicht unnötig Fläche weggenommen wird. Doch auch darauf hat das britische Unternehmen Ecotricity eine Antwort: Zwischen den Solarmodulen und Windrädern will man spezielle Wildblumen anpflanzen.

Diese sollen unter anderem die Bienenpopulation fördern. Außerdem könne so ein weiterer Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden. Ebenfalls würden Flora und Fauna vor Ort nicht geschädigt, sondern es würde ein Beitrag zu deren Wohlergehen geleistet.

Ecotricity verweist außerdem darauf, dass sich auch bestehende Windparks oder Solarkraftwerke einfach zu einem Hybridpark ausbauen lassen. Dafür müsste nur die jeweils andere Anlage daneben gebaut werden. Das hat auch der Energiekonzern Vattenfall mittlerweile erkannt. Bei einem seiner Windparks in Großbritannien will er jetzt diese Ergänzung vornehmen und daraus einen großen Hybridpark machen.



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