Zum Inhalt springen

Smart-Home-Technik muss nicht kompliziert sein

Thema: Smart-Home Technik & Hausautomation | 30.06.2015 | Aufrufe: 460 | Bewertung: (4 Bewertungen)

Gerade in Deutschland, einem der fortschrittlichsten Länder überhaupt, scheuen sich die Menschen noch immer vor der Digitalisierung ihres Zuhauses. Dabei muss

Warum ist der Normalverbraucher noch so zögerlich?

Diese Frage stellt sich natürlich, wenn man die Vielzahl der Vorteile betrachtet, die Smart Home Technik mit sich bringt. Nun, es dürfte wohl vor allen Dingen daran liegen, dass die Nutzer die Technik für schwierig, inkompatibel und schwer erklärend halten. Erste Anfänge sind zwar schon gemacht, indem man seine Waschmaschine programmiert und mittels App die Heizung steuert, aber den richtigen Durchbruch und die konsequente Vernetzung ist noch nicht da.

Yetu möchte nun alles ändern!

Yetu ist ein Start Up Unternehmen aus Berlin, dessen Teamchef Christopher Schläffer ist, der bis 2010 dem Management der Telekom angehörte und dort zuständig für den Bereich Produkte und Innovationen war. Außerdem umfasst das Team insgesamt 40 Designer, Ingenieure und Programmierer.

Die Idee hinter den schlauen Köpfen:

Vor allen Dingen soll die Vernetzung einfach werden, die Digitalisierung soll leicht bedienbar sein und damit die abschreckende Wirkung verlieren. Kern der Idee ist ein „einziges Kästchen“, welches einheitliche Bedienoberflächen an die Endgeräte ausgibt, wozu Smartphones, Tablets und PCs gehören. Das ganze passiert unabhängig vom Betriebssystem. Auch Fernseher bekommen die Bedienzentrale, nämlich mittels HDMI-Kabel.

Im Klartext heißt das: ein leicht erlernbares Cockpit für alle Steuerungen im Haus, unabhängig vom Hersteller. Die Bedienung des Cockpits ist an allen Geräten gleich, von unterwegs am Smartphone genau wie am Monitor des PC.

Die einzelnen Geräte funktionieren miteinander, weil eine Middleware quasi vermittelt. Dieser „Abstraction Layer“ setzt die Befehle in der Cloud so um, dass die Yetu-Apps damit arbeiten können. Geplant ist weiterhin eine App-Distributionsplattform. Yetu legt Wert darauf, als Datensammler und –vermarkter verstanden zu werden.

Was heißt das alles nun für das Zu Hause?

In diesem Punkt legt Yetu viel Wert auf Zusammenarbeiten. Das innovative entwickelte System soll seinen Vertrieb über Netzbetreiber und Energieversorger erfahren, die wiederum einen Obolus pro angeschlossenem Haushalt und Monat entrichten. Es ist eben Voraussetzung, verbreitet zu werden, um zu funktionieren und zum Vorreiter zu werden. Derartige Kooperationsverträge kann Yetu schon Vorweisen, nämlich mit der Deutschen Telekom und mit dem Stromversorger RWE.

Es muss nun geschaut werden, wie sich die Zukunft an diesem Punkt weiter gestaltet.

Diesen Artikel empfehlen:







nutzlos nutzlos
brauchbar brauchbar
nützlich nützlich
interessant interessant
sehr interessant sehr interessant


Hier versenden Sie den Artikel Smart-Home-Technik muss nicht kompliziert sein:

Name Absender

E-Mail Absender

Name Empfänger

E-Mail Empfänger

ANTI-SPAM Frage:
Welche Farbe hat ein türkisfarbener Himmel?