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Wenn etwas viel Strom verbraucht, dann bitte wenigstens aus Alternativenergien

Thema: Photovoltaik | 19.05.2015 | Aufrufe: 156 | Bewertung: (1 Bewertungen)

Dass eine industrielle Anlage viel Strom verbraucht, ist beispielsweise in Giengen der Fall. Die hiesige Kläranlage gehört zu den größten Stromverbrauchern in der Gegend. Der zuständige Ausschuss für Umwelt, Planung und Technik hat nun beschlossen, den Gebührenzahler zu entlasten und will eine effiziente Photovoltaik-Anlage installieren.

Der grüne Gedanke ist in Giengen und auch in Bezug auf die erwähnte Kläranlage aber schon vorhanden. Bereits 40% der verbrauchten Strommenge wird bereits selbst erzeugt, und zwar über ein eigenes Blockheizkraftwerk, das mit Klärgas betrieben wird. Trotzdem oder weil es so gut funktioniert, den Umweltgedanken in die Tat umzusetzen, soll der Prozentsatz des eigen produzierten Stroms noch weiter steigen.

    Die Kläranlage in Giengen soll:
  • noch effizienter
  • noch klimafreundlicher und
  • noch grüner arbeiten


Auf der letzten Sitzung des besagten Ausschusses sagte der Bürgermeister, Herr Gerrit Elser: „So könnten wir den Zukauf von Strom noch weiter reduzieren, damit die Abwassergebühr senken und ein Zeichen im Sinne der Energiewende setzen.“

Wolfgang Walter, Geschäftsführer des gleichnamigen Planungsbüros aus Ellwangen hat bereits einen Plan für die Umsetzung der hoch gesteckten Ziele: Der erzeugte Strom soll demnach nicht ins Netz eingespeist werden, sondern voll und ganz selbst genutzt werden. Das macht insbesondere aufgrund der Tatsache Sinn, dass die Kläranlage stetig Strom benötigt.

Kosten für die geplante Installation

Natürlich kostet die PV-Anlage in Giengen auch Geld. Eine Aufstellung der Kosten hat folgendes ergeben:
  • Für Planungen, Material und Montage: 408.000,00€ einmalig
  • Für Versicherung, Wartung, Zinsen: 7.000,00€ jährlich
Dem entgegen stehen laut den hiesigen Berechnungen die möglichen Einsparungen:
  • Einsparung durch den Betrieb der Anlage: 23.400,00€ jährlich
Dadurch ergibt sich eine Amortisation der Anlage nach etwa 16 Jahren. Und nach 25 Jahren ergibt sich sogar ein Überschuss von 239.000,00€.

Die Zahlen für Kosten und Nutzen sprechen somit für sich, beruhen auf langjährigen Erfahrungen und sind konservativ berechnet, was heißt, dass die Zahlen eigentlich noch besser erwartet werden.

Technische Ausstattung der Photovoltaikanlage

Wie sieht die Anlage denn nun detailliert aus? Geplant ist in Giengen folgendes:
  • 530 PV-Module
  • drei Standorte innerhalb der Kläranlage
  • 84 Module auf dem Dach der Werkstatt; 26 Module auf dem Dach des Hebewerkes und 420 Module auf einer Brachfläche innerhalb der Anlage (hier wird aber noch ein Dach errichtet, um den Platz unter den Modulen weiter nutzen zu können)


Der Bürgermeister ist froh gestimmt und blickt in die Zukunft: „In jedem Fall stünde uns das gut zu Gesicht und gäbe eine weiteren Impuls für das Projekt nachhaltige Stadt.“

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