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Hunderttausende Heizungen dürfen nicht mehr betrieben werden - Kampagne unterstützt Modernisierer

Thema: Haustechnik | 26.03.2015 | Aufrufe: 500 | Bewertung: (3 Bewertungen)

Schätzungen zufolge sind fünf bis zehn Prozent der Heizungen in Deutschland nicht rechtmäßig in Betrieb. Grund ist die seit 1. Januar 2015 geltende Regelung, dass Heizungen, die vor 1985 errichtet wurden, nicht mehr betrieben werden dürfen. In der Kampagne „Sicher heiz`ich“, eine Initiative führender Pelletunternehmen, werden Sanierer bei der Umstellung ihrer Heizungsanlage auf Holzpellets beraten und unterstützt.

Alte Heizungen müssen raus. Anlagen, die vor dem 1. Januar 1985 installiert wurden, müssen durch neue Geräte ersetzt werden. Dies regelt die Energieeinsparverordnung (EnEV). Auch wenn es Ausnahmen gibt, sind von der Austauschpflicht Hunderttausende Heizungsbesitzer in Deutschland betroffen. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen schätzt, dass allein in NRW fünf bis zehn Prozent aller Heizgeräte nicht rechtmäßig betrieben werden.

Ausgetauscht werden müssen auch all jene Alt-Geräte, die die seit 1. Januar 2015 geltenden strengeren Abgaswerte der Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV) nicht erfüllen. Der Gesetzgeber regelt, wie effizient, umwelt- und klimafreundlich Heizen in Zukunft sein muss. Alte Heizungen dagegen sind unwirtschaftlich und klimaschädlich.

Viele Heizungssanierer setzen bereits auf Holzpellets. Um weitere Modernisierer über die Vorzüge des Heizens mit den gepressten Holzstäbchen zu informieren, haben die Pellet-Kesselhersteller KWB und ÖkoFEN sowie die Pelletlieferanten German Pellets und FireStixx die gemeinsame Kampagne „Sicher heiz`ich“ ins Leben gerufen. Denn Heizen mit Holzpellets ist eine sichere Entscheidung für die Zukunft, weil der Rohstoff Holz – im Gegensatz zu Öl und Gas – auch künftig sicher zur Verfügung steht, und weil Holzpellets sicher für Natur und Umwelt sind. Zudem haben sich Pellets in den vergangenen Jahren als überaus preissicher erwiesen – mit

im Schnitt 20 bis 40 Prozent Preisvorteil im Vergleich zu Öl. Viele bereits installierte Pelletheizanlagen, sowohl im Altbau als auch im Neubau, zeigen, dass die Kesseltechnik mit Wirkungsgraden über 96 Prozent effizient und dank des vollautomatischen Betriebs für den Verbraucher auch komfortabel ist. Der Energieverbrauch kann dank der leistungsfähigen Verbrennungstechnologie um bis zu 30 Prozent gesenkt werden.

Die Bundesregierung unterstützt die Anschaffung von Pelletheizungen mit mindestens 3.000 Euro Förderung (www.bafa.de). Dazu erhalten Heizungssanierer im Rahmen der Aktion „Sicher heiz`ich“ eine dreijährige Preisgarantie für ihren jährlichen Pelletbedarf oder wahlweise einen einmaligen Heizkostenzuschuss. Voraussetzung ist, dass sie bis zum 31. Juli 2015 eine Pelletheizung der Aktionspartner kaufen.

Weitere Informationen und Anmeldungen für „Sicher heiz`ich“ im Internet auf www.mit-pellets.de

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