Zum Inhalt springen

Energieausweis - Neuerungen 2015

Thema: Energiesparend Bauen | 09.02.2015 | Aufrufe: 1573 | Bewertung: (1 Bewertungen)

Der Energieausweis ist in aller Munde. Doch weiß kaum einer etwas damit anzufangen. Zu unterscheiden ist zwischen dem bedarfsorientierten und dem verbrauchsorientierten Energieausweis. Welche Daten genau können dem Energieausweis entnommen werden und wie ist er eigentlich zu lesen?

Gesetzliche Regelungen: Bereits seit Mai 2014 ist es gesetzlich festgeschrieben, in Immobilienanzeigen folgende Daten aufzulisten:

  • Energiekennzahl
  • Energieeffizienzklasse
  • Art des Energieausweises
  • Baujahr der Immobilie
  • Energieträger
Der Energieausweis ist also Pflicht und genauso muss der Immobilienbesitzer wissen, dass die Schonfrist abläuft. Das bedeutet, dass ab Mai dieses Jahres der Energieausweis vorgelegt werden muss. Bislang musste das nur auf Anfrage hin geschehen.

Art der Energieausweise

Kaum jemand weiß, dass es zwei verschiedene Arten von Energieausweisen gibt. Das sind der so genannte Verbrauchsausweis und der so genannte Bedarfsausweis. Die beiden Ausweise unterscheiden sich wie folgt:

Verbrauchsausweis
  • dieser Ausweis ist preiswerter
  • gibt Aufschluss über das Verhalten der Bewohner
  • Beispiel: wird nur ein Raum der Immobilie beheizt, sind die Werte im Ausweis sehr gut
  • die Ergebniswerte werden nicht näher erläutert
  • Bedarfsausweis
  • dieser Ausweis wird nur vom Fachmann erstellt
  • dieser Fachmann untersucht die Immobilie bei einer konstanten Temperatur von 20°C
  • jeder Raum wird gleich behandelt
  • die Ergebniswerte geben wirklich Aufschluss über die Energiewerte


  • Werte der Energieausweise

    Weiß der Verbraucher nun, welche Art von Ausweis er vor sich hat, bleibt nur noch die Frage nach der Bedeutung der eingetragenen Werte im Energieausweis. Folgende Angaben sind auf den Ausweisen wichtig:
    • Energiekennzahl – gibt die kWh pro Jahr und Quadratmeter an. Ein Neubau mit guter Heiztechnologie und Dämmung liegt in etwa bei einem Wert von 50; Altbauten ohne Dämmung und veralteter Heizung können eine Kennzahl im dreistelligen Bereich haben.
    • Effizienzklasse – neu eingeführte Klassifizierung mit Werten von A+ bis H. Ein Neubau sollte hier Klasse A oder B erreichen.
    • Sanierungsempfehlungen – liegt ein wirklich guter Energieausweis vor, dann sind dort Empfehlungen aufgelistet, die die Werte deutlich verbessern könnten

    Hier können Sie den Energieausweis direkt bestellen

    Diesen Artikel empfehlen:






    Ähnliche Energiesparend Bauen Artikel:

    - Ladesysteme für E-Autos auf der EES Europe
    - Windgas – eine vielversprechende Öko-Lösung

    Ähnliche Fachberichte:

    - Haus allgemein: Energieausweis
    - Energieausweise für Wohngebäude und Nichtwohngebäude



    nutzlos nutzlos
    brauchbar brauchbar
    nützlich nützlich
    interessant interessant
    sehr interessant sehr interessant


    Hier versenden Sie den Artikel Energieausweis - Neuerungen 2015:

    Name Absender

    E-Mail Absender

    Name Empfänger

    E-Mail Empfänger

    ANTI-SPAM Frage:
    Welche Farbe hat ein türkisfarbener Himmel?