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Lohnt sich: Alte Heizung durch effiziente Wärmepumpe ersetzen

Thema: Geothermie | 09.02.2015 | Aufrufe: 2233 | Anzeige

Wer ernsthaft Energie und damit Geld einsparen will, sollte im Heizungskeller anfangen: „Fernseher und Hifi-Anlage, Herd und Backofen, Licht, Bügeleisen und so weiter machen in der Regel im Altbau nur etwa 10 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs eines Haushaltes aus. 90 Prozent gehen auf das Konto von Heizung und Warmwasserbereitung“, informiert Karlheinz Reitze, Geschäftsführer von Stiebel Eltron.

„Wenn man dann noch weiß, dass rund 17 Millionen veraltete und damit ineffiziente Heizungsanlagen in Deutschland genutzt werden – dann ist es dringend Zeit, daran etwas zu ändern.“ Deswegen hat das Heiz- und Wärmetechnikunternehmen die Kampagne „Deutschland feuert seine Brenner“ gestartet, die den Austausch alter Heizungen gegen moderne Wärmepumpen zum Ziel hat. Damit liegt der deutsche Technologieführer auf einer Linie beispielsweise mit der Deutschen Energieagentur dena, die jüngst titelte: „Austausch veralteter Heizkessel lohnt sich - Heizungsmodernisierung spart Energie und Heizkosten“.

Mehrfach profitieren

Hausbesitzer, die sich für den Austausch entscheiden, profitieren jetzt gleich mehrfach: von niedrigeren Heizenergiekosten, staatlichen und regionalen Fördermitteln, der Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen, der hervorragenden Ökobilanz dank Nutzung kostenloser Umweltenergie und nicht zuletzt von einer deutlichen Wertsteigerung der Immobilie. Für Stiebel-Eltron-Wärmepumpen gibt es im Rahmen der Kampagne zudem eine 500-Euro-Modernisierungsprämie.

Umweltenergie ist und bleibt kostenlos

Wärmepumpen nutzen die kostenlos zur Verfügung stehende Energie aus der Umgebungsluft, dem Erdreich oder dem Grundwasser. Dank neuer Entwicklungen mit hohen Effizienzsprüngen in den letzten Jahren ist die Wärmepumpe heute bei nahezu jedem Heizungsaustausch eine Alternative, die es zu untersuchen gilt. Auch in Häusern, die keine Fußbodenheizung besitzen, sondern mit normalen Heizkörpern ausgestattet sind, können Wärmepumpen problemlos eingesetzt werden.

Austauschpflicht für alte Heizungsanlagen ab 2015

Die aktuelle Energieeinsparverordnung (EnEV) betrifft nicht nur den Neubau: Sie schreibt zum Beispiel auch vor, dass bestimmte alte Heizungsanlagen ab 2015 nicht mehr betrieben werden dürfen. Betroffen sind bestimmte Öl- und Gaskessel, die vor dem 1. Januar 1985 eingebaut wurden.

„Ob die Heizung nun nach EnEV erneuert werden muss oder nicht, ist bei derart alten Anlagen eigentlich unerheblich“, sagt Karlheinz Reitze, „denn sicher ist, dass ältere Anlagen nicht dem Stand der Technik entsprechen und damit keinesfalls effizient mit Energie umgehen.“ Deswegen solle in jedem Fall über einen Austausch nachgedacht werden. „Kaum jemand fährt mit einem 20 Jahre alten Auto durch die Gegend, aber in deutschen Heizungskellern sind 70 Prozent aller Anlagen veraltet“, so Reitze. Dabei stehe mit der Wärmepumpe eine Alternative zur Verfügung, die technisch ausgereift, wirtschaftlich attraktiv und ökologisch nahezu konkurrenzlos ist. Reitze: „Außerdem macht man sich mit einer Wärmepumpe, die problemlos die bestehende Heizungsanlage komplett ersetzen kann, unabhängig von fossilen Brennstoffen. Ölpreis- und Gaslieferungsdiskussionen lassen Wärmepumpennutzer kalt.“

Förderung der Bundesregierung

Auch die Bundesregierung will, dass mehr Heizungen eingebaut werden, die erneuerbare Energien nutzen - wie die Wärmepumpe. Deswegen fördert sie den Umstieg mit bis zu 7.450 Euro (Marktanreizprogramm MAP). Regional können weitere Förderprogramme möglich sein.

Luft-Wärmepumpen funktionieren im Neubau und bei Sanierungen

Wärmepumpen, die die Umweltenergie ganz einfach aus der Luft gewinnen, erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. „Viele Hausbesitzer denken immer noch, für eine Wärmepumpe als Heizungsanlage muss ich immer das Erdreich ‚anzapfen‘ und bohren. Das stimmt absolut nicht“, informiert Reitze: „Neue Entwicklungen und Fortschritte in Sachen Effizienz machen Luft-Wärmepumpen, die Umweltenergie aus der Außenluft gewinnen, zu nahezu gleichwertigen Alternativen auch und gerade bei Sanierungen – selbst wenn das Gebäude nicht über eine Fußbodenheizung verfügt, sondern mit Heizkörpern geheizt wird.“

Weitere Infos zur Sanierung mit Stiebel Eltron Heizungen

Hier finden Sie das ep24 Anbieterprofil von Stiebel Eltron


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