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Änderungen im neuen Jahr - was sollte ich 2015 beachten?

Thema: Umwelttechnik | 05.02.2015 | Aufrufe: 815 | Bewertung: (2 Bewertungen)

Seit Einführung der EEG-Umlage im Jahre 2003 wird diese nun erstmals günstiger, wenn auch nicht direkt. Abgaben und Umlagen sinken um ca. 0,15 Cent pro kWh. Ebenso wird es regionale Veränderungen bei den Netzentgelten geben. Die Stromversorger haben allemal und überall Kapazitäten, die Preise zu senken. An der Börse zumindest sind die Strompreise schon länger am Sinken.

1. Automatisch abschaltende Kaffeemaschinen

Jeder kennt das – um den Kaffee warm zu halten, bleibt die Maschine einfach an. Das verbraucht Energie und darf nun nicht mehr sein. Alle Kaffeemaschinen, die ab 2015 in den Handel kommen, müssen sich wie folgt selbst abschalten:
  • Maschinen mit Isolierkannen nach fünf Minuten
  • Maschinen mit Glaskannen nach 40 Minuten
  • Kapsel- und Padmaschinen nach 30 Minuten
Damit lassen sich hochgerechnet durchschnittlich zehn Euro Stromkosten pro Jahr im Haushalt sparen.

3. Angaben in Immobilienanzeigen

Bezüglich der Energieeffizienz eines Hauses müssen schon seit dem 01.05.2014 vom Verkäufer oder Makler präzisere Angaben gemacht werden. Ab dem 01.05.2015 aber werden nun Verstöße geahndet. Zu den notwendigen Angaben gehören:
  • das Baujahr
  • die Befeuerungsart
  • Art des Energieausweises und entsprechender Kennwert
  • Effizienzklasse bei Energieausweisen, die nach dem 01.05.2014 ausgestellt wurden
Werden diese Angaben nur vergessen, dann steht darauf aber keine Strafe.

4. Heizkessel mit Altersbeschränkung von 30 Jahren

Seit Beginn des Jahres dürfen keine Kessel mehr betrieben werden, die vor 1985 gebaut wurden. Das hat mit der gesetzlichen Altersbeschränkung zu tun. Allerdings gibt es auch hier Ausnahmen, so dürfen Hauseigentümer, die schon seit Februar 2002 im eigenen Ein- oder Zweifamilienhaus leben, auch ältere Modelle nutzen. Eine Austauschpflicht gibt es derzeit nur für Konstanttemperatur-Kessel.

5. Dachdämmung

Dachböden, die nicht beheizt sind, müssen gedämmt werden, damit keine kostbare Energie verloren geht. Dabei muss der Mindestwärmeschutz gewährleistet sein. Hausbesitzer müssen nun bis Ende des Jahres nachbessern. Die Ausnahme gilt wieder für Besitzer, die ihr Wohneigentum seit mindestens 2002 nutzen – diese sind von dieser Pflicht befreit. Soll das Haus allerdings verkauft werden, muss auch hier nachgebessert werden.

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