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Schadstoffe aus dem Kaminofen müssen verringert werden

Thema: Haustechnik | 07.01.2015 | Aufrufe: 1537 | Bewertung: (2 Bewertungen)

Dass die heimischen Kaminöfen Schadstoffe ausstoßen, die teilweise über den hinnehmbaren Grenzen liegen, ist derzeit in aller Munde. Alte Kaminöfen müssen aufgrund der Vorgaben des Emissionsausstoßes ausgetauscht oder nachgerüstet werden. Es gibt hierbei die Möglichkeit, einen neuwertigen Katalysator zu installieren, der die entstehenden Schadstoffe reduzieren soll.

Die Rede ist vom neuen Neko-Katalysator, der jüngst von zwei Wissenschaftlers des Deutschen Biomasse-Forschungszentrums und einem Praxispartner entwickelt wurde. Das besagte DBFZ Deutschen Biomasse-Forschungszentrum mit Sitz in Leipzig hat mit ETE Emtech-Engineering ein erstes Unternehmen hervorgebracht. Und eben dieses Unternehmen beschäftigt sich mit der Verringerung der Schadstoffbelastung durch Biomasse-Feuerungsanlagen, wozu auch die heimischen Kaminöfen gehören.

Forschungsprojekt "Neko - Neuartiger emissionsarmer Kaminofen2

Als erstes Ergebnis dieses erwähnten Unternehmens geht der Neko-Katalysator hervor, der für hohe Temperaturen geeignet ist. Er besteht aus Metalloxiden und soll in seiner Wirkung folgende Abgasbestandteile vermindern:
  • Kohlenmonoxid
  • Feinstaub
  • krebserregende Kohlenwasserstoffe
Erste Projekte sind bereits gestartet und Referenzanlagen in Betrieb genommen.

Hintergrund für den Handlungsbedarf

1. Deutschland besitzt mittlerweile etwa 15 Millionen Kleinfeuerungsanlagen und die Tendenz ist weiter steigend. Diese sind zum größten Teil Holzheizungen und Kaminöfen in deutschen Wohnzimmern. In diesen Feuerungsanlagen wird Feinstaub erzeugt, der inzwischen die Partikelmenge des Straßenverkehrs übersteigt. Das veröffentlichte 2014 die Stiftung Warentest. Das Gesundheitsrisiko liegt auf der Hand und ist nicht zu unterschätzen.

2. Ab Januar 2015 gibt es nun neue Grenzwerte für die Emissionen von Kaminöfen, die nicht überschritten werden dürfen. Das Umweltbundesamt gibt daher die dringende Empfehlung, gerade die Modelle, die diese Werte nicht einhalten können, auszutauschen oder mit entsprechenden Filtern nachzurüsten.

Diese beiden Punkte bilden die Grundlage für die Entwicklung von geeigneten Filtern oder Katalysatoren, wie dem Neko-Katalysator.

ETE geht davon aus, dass auch weiterhin die Nachfrage für Kaminöfen steigt und die Ressourcen schonende Art des Heizens weiter auf dem Vormarsch ist. Das macht natürlich nur Sinn, wenn die Umwelt und die Gesundheit der Menschen nicht anderweitig belastet werden.

Tipp für alle Kamin Besitzer

Bevor nun diese Katalysatoren serienreif sind und verbaut werden, kann man als Kaminbesitzer selbst auch schon dafür sorgen, dass die eigenen Schadstoffe zumindest eingebremst werden. Das geht ganz einfach mit einigen Tipps:
  • nur trockenes Holz benutzen
  • eventuell auf Pellets umsteigen, denn die verursachen deutlich weniger Schadstoffe


Weitere Tipps zu Kaminöfen finden Sie in unserem Themenportal Kamine & Öfen.

Quelle: http://stefanschroeter.com/kurzberichte/935-katalysator-gegen-die-schadstoffe-der-biomassefeuerung.html

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