Zum Inhalt springen

Musterhäuser in Norwegen besitzen neue Solarkollektoren

Thema: Solarwärme | 02.12.2014 | Aufrufe: 1687 | Bewertung: (4 Bewertungen)

Diese neuartigen Kollektoren sind aus Kunststoff, können hervorragend in die Architektur integriert werden und decken ca. 60% des Wärmebedarfs des Hauses. Hier treffen also Innovation, Optik und der Umweltgedanke perfekt aufeinander.

„Solfanger“ werden die Kollektoren aus Kunststoff genannt, die durchweg positive Stimmen hören lassen:
  • Hans Dahl, der Architekt der Siedlung: „…die Zukunft nachhaltiger Bauprojekte, in denen Solarkollektoren mit der Gebäudehülle verschmelzen“.
  • Egil Wahl, Projektleiter beim Bauträger OBOS: „Die Siedlung demonstriert, dass gutes Raumklima, erneuerbare Energien und Design erfolgreich miteinander verbunden werden können.”
  • Michael Köhl, Teamleiter am Frauenhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg: „Mit den Solaranlagen in Stenbråtlia können wir demonstrieren, dass sich Ästhetik und Kosteneffizienz nicht ausschließen.“

Das Wasser wird durch die Kraft der Sonne erwärmt

Nur durch die Kraft der Sonne und natürlich durch die Verwendung fortschrittlicher Technik werden bis zu 62% des Warmwasserbedarfs gedeckt. Die Kollektoren bestehen aus Kunststoff und haben eine zusätzliche Wärmedämmschicht. Für das einzelne Haus genügen etwa 14 Quadratmeter der Kollektorfläche. Und diese 14 Quadratmeter sind so geschickt in die Dachterrassen integriert, dass man sie kaum sieht. Die Zeiten der unansehnlichen schwarzen Kästen ist in Norwegen damit vorbei.

Weitere Zahlen

Die Solfanger Kollektoren sind in einem Musterhauskomplex zum Einsatz gekommen. Hier gibt es:
  • 34 Musterhäuser, die alle mit einem Pufferspeicher für warmes Wasser ausgestattet sind
  • je ein innerer Tank mit 100 Liter dient der Vorwärmung des Brauchwassers und
  • je ein äußerer Tank mit 800 Liter Fassungsvermögen speichert das warme Wasser zur Unterstützung der Heizung
  • außerdem gibt es Heizstäbe, die der Sonne unter die Arme greifen, wenn es bedeckt ist
  • der Strom für die Heizstäbe kommt aus Wasserkraftwerken, die 98 % des norwegischen Bedarfs decken

Wichtiger Faktor: die Kosten

Natürlich interessieren bei derartigen Neuentwicklungen auch immer die Kosten. Aber auch hier kann das Kunststoffkollektormodul punkten, denn der Preis für Dach, Tank und den Aufbau liegt bei gerade einmal 10.000 Euro – so die Entwickler. Die Kosten für die Kollektoren betragen davon etwa 3.500 Euro.

Weitere Infos dazu:
http://www.ingenieur.de/Fachbereiche/Heiztechnik/Daecher-liefern-60-Heizenergie-fuer-Musterhaeuser-in-Norwegen

Diesen Artikel empfehlen:







nutzlos nutzlos
brauchbar brauchbar
nützlich nützlich
interessant interessant
sehr interessant sehr interessant


Hier versenden Sie den Artikel Musterhäuser in Norwegen besitzen neue Solarkollektoren:

Name Absender

E-Mail Absender

Name Empfänger

E-Mail Empfänger

ANTI-SPAM Frage:
Welche Farbe hat ein türkisfarbener Himmel?