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Sinkende Heizöl-Nachfrage und günstige Preise - sind Arbeitsplätze in Gefahr?

Thema: Haustechnik | 26.11.2014 | Aufrufe: 778 | Bewertung: (4 Bewertungen)

Dass die Heizölpreise auf Rekordtief sind, hat sich inzwischen herumgesprochen, aber wie wirkt sich das auf die Branche aus? Aufgrund des milden Winters zu Beginn dieses Jahres sank der Umsatz der Heizungsbranche um 20 Prozent. Und auch die Temperaturen im Oktober und November waren überdurchschnittlich hoch. Selbst ein rapider Abfall der Temperaturen würde die Umsatzverluste des Jahres nicht mehr ausgleichen.

Andreas Lorenz, Vorstand des Sächsischen Brennstoff- und Mineralölhandelsverbands sagte jetzt: "Die Verluste ließen sich auch dann nicht kompensieren, wenn die Temperaturen bald stark sänken." Die sächsische Heizölbranche verkaufte bis Ende August:
  • Rund 318.400 Tonnen Heizöl und
  • 150.000 Tonnen Braunkohlebriketts
Das sind allerdings rund 20% weniger Umsatz als im Vorjahreszeitraum. So hat die Branche zu kämpfen, die Verbraucher aber freut es, denn erstens sind die privaten Tanks noch mindestens bis zur Hälfte gefüllt und zweitens können die Verbraucher jetzt ordentlich sparen, wenn sie ihre Vorräte noch auffüllen, denn die Preise sind trotz des anstehenden "Winters" so niedrig wie lange nicht mehr.

Lorenz sagt weiterhin, dass es aber noch keine Entlassungen gegeben habe, in den betreffenden Unternehmen des Verbandes arbeiten derzeit ca. 900 Mitarbeiter.

Heizölkosten

Um den Punkt der Einsparmöglichkeiten des Verbrauchers noch einmal aufzugreifen, sind nachfolgende Zahlen veröffentlicht worden. 3.000 Liter Heizöl an der mitteldeutschen Produktenbörse kosteten z.B. in Sachsen:
  • 2014: 83,09€ pro 100 Liter
  • 2013: 88,12€ pro 100 Liter
  • 2012: 93,86€ pro 100 Liter
Nach grober Berechnung der Heizkosten lassen sich somit aktuell 300-400 Euro sparen, wenn man jetzt zuschlägt und sich seinen Jahresbedarf an Heizöl kauft. Hier finden Sie weitere Infos, wie Sie Heizkosten sparen.

Heizöl-Versorgung

Andreas Lorenz meint weiterhin, dass es in der Versorgung mit Öl keinen Engpass geben wird. Die Versorgung ist genauso gesichert wie die Belieferung mit Braunkohlebriketts.

Alternative Holz

Der Holzpreis ist im Gegensatz zum Heizölpreis etwas gestiegen, liegt aber dennoch deutlich unter den anderen Heizmethoden. Das ist der Grund dafür, dass es immer mehr Kamine und Öfen gibt.

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