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In jedem dritten Neubau wurde eine Wärmepumpe integriert

Thema: Geothermie | 27.02.2014 | Aufrufe: 3973 | Bewertung: (1 Bewertungen)

Aus der aktuellen Branchenstatistik des Bundesverbandes Wärmepumpe (BWP) e. V. und des Bundesindustrieverbands Haus-, Energie- und Umwelttechnik e. V. (BDH) geht hervor, dass im vergangenen Jahr in jedem dritten Neubau eine Wärmepumpe installiert wurde. Damit sind die Absatzzahlen für Wärmepumpen stabil geblieben, es ergab sich sogar ein leichtes Plus von 0,8 Prozent gegenüber den Zahlen aus dem Vorjahr. Bei den Warmwasserwärmepumpen stieg das Plus sogar auf 13,1 Prozent. Insgesamt wurden 12.100 Wärmepumpen verkauft. Den größten Anteil machten die Luft-Wärmepumpen aus. Danach folgten Wärmepumpen im Erdreich.

Die Luftwärmepumpe als Trend

Die Luftwärmepumpe gilt also als wichtigste Form der Wärmepumpe 2013 und wird vermutlich auch 2014 weit vorne liegen. Ihr Marktanteil lag im vergangenen Jahr bei 64,8 Prozent. Gründe dafür sind in der kompakten Bauweise zu sehen, aber auch in den günstigen Anschaffungspreisen.

Gerade die Splitanlage kann hier überzeugen. Sie wurde 18.100 Mal verkauft und konnte damit ein überdurchschnittliches Absatzplus von 18,3 Prozent erreichen. Bei der Splitanlage wird die eigentliche Wärmepumpe im Inneren des Hauses installiert. Ventilator und Verdampfer dagegen werden im Außenbereich aufgestellt und sind somit räumlich von der Wärmepumpe getrennt. Ein großer Split-Wärmepumpen Vorteil, Sie ist genehmigungsfrei, geräuscharm im Innebereich und kann heizen sowie kühlen.

Eigentlich ist die Split-Wärmepumpe von der Leistung her weniger effektiv, was auch durch den günstigen Preis verdeutlicht wird. Allerdings haben sich, so die Experten, die Dämmwerte der Gebäude deutlich erhöht, so dass sich Bauherren immer häufiger guten Gewissens für eben diese Form der Wärmepumpe entscheiden.

Die Warmwasserpumpen als Verkaufsschlager

Auch die Warmwasserpumpen konnten im vergangenen Jahr zum echten Renner unter den Wärmepumpen avancieren. Gut 12.100 Stück von ihnen wurden verkauft. Oftmals werden die Warmwasserpumpen bei der Installation einer Photovoltaikanlage gleich mit gekauft. Dadurch könnten nämlich Verbraucher den selbst genutzten Solarstrom ohne teure Batteriespeicher einlagern und ihn dann nutzen, wenn er wirklich benötigt wird. Sinnvoll ist dies vor allem im Zusammenhang mit den weiterhin ansteigenden Strompreisen und den sinkenden Einspeisevergütungen für Solarstrom.

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