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Erdwärme-Studie belegt Vorteile durch Rücklaufdämmung - Effizienzsteigerung durch thermische Optimierung

Thema: Geothermie | 22.11.2013 | Aufrufe: 3880 | Bewertung: (4 Bewertungen)

(Döschwitz/txn). Die Bedeutung der oberflächennahen Geothermie nimmt zu. Allein in Deutschland leisten 290.000 Anlagen einen deut­lichen Anteil zur Energiewende. Um die Ver­breitung geother­mischer Systeme auch künftig voranzutreiben, gilt es die Betriebskosten zu senken. Dies ist am einfachsten möglich, indem der Energieaustrag aus oberflächen­naher Geothermie spürbar erhöht wird. Wie das ohne großen technologischen Aufwand möglich ist, zeigt eine Studie des Instituts für angewandte Bauforschung in Weimar. Die Ergebnisse wurden Mitte November 2013 auf dem Geothermie-Kongress in Essen vorgestellt.

Zahlreiche Messungen belegen, dass Temperaturschwankungen in der oberen Bodenzone – bis in eine Tiefe von 25 Metern – für das Wärme­trägermedium vor allem während der Heizsaison ungünstig sind. Dadurch gibt das zurücklaufende Wasser-Glykol-Gemisch einen Teil der aufgenommenen Niedertemperatur­wärme auf seinem Weg nach oben an das umgebende Erdreich ab. Zudem sind die kalten Vor­laufrohre meist unmittelbar neben dem wärmeren Rücklauf verlegt, was ebenfalls zu einer ungewollten Abkühlung des Träger­mediums führt. So entsteht ein bedeutender Energieverlust, der die Leistungs­fähigkeit der Wärmepumpensysteme reduziert und die Betriebskosten steigert.

Im Rahmen des Forschungsprojekts wurde geprüft, wie sich die Isolierung der horizontalen Anschlussleitungen und des Rücklaufs bis in eine Tiefe von 25 Metern auswirkt. Angesichts der schwankenden Temperaturen im Boden konnte eindeutig belegt werden, dass die Dämmung einen positiven Einfluss hat: Je weniger Energie beim Transport des Wärmeträgermediums abgegeben wird, umso effektiver läuft das Gesamtsystem. Die Isolierung unterbindet den thermischen Ausgleich zwischen dem kühleren Zulauf und dem wärmeren Rücklauf, die aufgenommene Wärme bleibt im Rücklauf erhalten. Dadurch erhöht sich die Spreizung der Sonde merklich.

Während der Untersuchung zeigte sich, dass der Protectube Isolierkanal von Thermaflex alle erforderlichen Eigenschaften mitbringt. Er ist in Temperatur­be­reichen von -80 °C bis +95 °C einsetzbar. Die Flexibilität des Materials und der daraus resultierende kleine Biegeradius von 30 Zentimetern erleichtern die Installation erheblich. Zudem bietet Thermaflex herstellerunabhängig zu jeder Sondenrohrgröße die passenden Isolierdimensionen an.



Fazit

Fazit: Durch die Isolierung der vertikalen Rücklauf-Sonde und der horizontalen Anschluss- und Ver­teiler­leitungen verringert sich der Einfluss der Temperaturschwankungen. Im Vergleich zu nicht isolierten Sonden bewirkt dies einen höheren Energieaustrag bei gleicher Bohrlänge, im Ergebnis können die Betriebskosten für die Erdwärmesonden-Anlage sinken.

Über Thermaflex: Umweltbewusstes Handeln steht im Vordergrund

Seit über 30 Jahren bietet Thermaflex umweltgerechte Lösungen für eine nachhaltige Energieverteilung an. Schon 1990 war die Entwicklung FCKW-freier Schäume ein Meilenstein in der Produktion – lange bevor die europäische Gesetzgebung derartige Treibgase verboten hat. Die Einsatzgebiete der umfangreichen Produktpalette reichen von SHK-Standardauf­gaben über die Anwendung in Biogas- und Solaranlagen bis hin zum Einsatz in großen Fernwärmeprojekten.


Bereitgestellt von: TextNetz KG
Fotos: Thermaflex/txn

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