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EEG-Umlage kein Preisschild für die Energiewende - Rahmenbedingungen für Wasserkraft verbessern

Thema: Wasser | 16.10.2013 | Aufrufe: 1777 | Bewertung: (0 Bewertungen)

Die für die Berechnung zuständigen Übertragungsnetzbetreiber haben heute eine EEG-Umlage in Höhe von 6,24 Cent pro Kilowattstunde Strom für das Jahr 2014 veröffentlicht. Privathaushalte sowie Handel- und Gewerbetreibende müssen damit ab dem 1. Januar kommenden Jahres rund 1 Cent mehr EEG-Umlage pro Monat über ihre Stromrechnung zahlen. Dabei geht der Anstieg im Vergleich 2013 jedoch nur zu einem geringen Teil auf den Zubau von Anlagen zur Erzeugung von regenerativem Strom zurück. Neue Ökostrom-Kraftwerke, die in diesem Jahr errichtet wurden, machen am Anstieg der Umlage nur 15 Prozent oder 0,15 Cent aus.

Die reinen Finanzierungskosten für Erneuerbare-Energien-Anlagen belaufen sich für 2014 auf lediglich 2,54 Cent. Das zeigt: „Die EEG-Umlage ist also schon lange kein Preisschild mehr für den Ausbau der Erneuerbaren Energien und keinerlei Indikator für die Kosten der Energiewende“, sagt Hans-Peter Lang, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Wasserkraftwerke (BDW).

Die Hauptursachen für den Anstieg der EEG-Umlage sind die gesunkenen Börsenstrompreise und die Entlastung von Industrieunternehmen, wie der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) errechnet hat.

„Vor allem die Wasserkraft leistet für eine erfolgreiche Energiewende wertvolle Beiträge. Insbesondere für die regionale Stromversorgung. Mit einem gezielten und ökologisch verträglichen Ausbau kann dieser Beitrag noch deutlich gesteigert werden“, erläutert Lang. Der Bau neuer und der Betrieb bestehender Wasserkraftwerke werden jedoch zunehmend durch die Erfüllung sehr hoher ökologischer Anforderungen erschwert. „Die nächste Bundesregierung muss deshalb mit der Novelle des EEG verlässliche Rahmenbedingungen für die Wasserkraft schaffen. Der wirtschaftliche Betrieb der bestehenden Wasserkraftanlagen sowie die Reaktivierung und der Neubau von Kraftwerken müssen bei gleichzeitiger Umsetzung der ökologischen Anforderungen, insbesondere bei Klein- und Kleinstanlagen, möglich sein“ so Lang weiter.

Wasserkraft ist eine etablierte Energieform. Sie ist CO2-frei, steht kontinuierlich zur Verfügung und trägt zu einer stabilen regionalen Stromversorgung bei. Insbesondere die kleinen Kraftwerke befinden sich zum Teil seit dem frühen Mittelalter an ihrem Standort.

Als Dachverband der Wasserkraft-Branche in Deutschland bündelt der BDW die Interessen von neun Landesverbänden mit 1.900 Einzelmitgliedern. Unser Ziel: der ökologisch verträgliche Ausbau der Wasserkraft.

Kontakt


Harald Uphoff, Geschäftsstellenleiter, Tel. (030) 27582505, Fax: (030) 27879432
E-Mail: info@wasserkraft-deutschland.de, Internet: www.wasserkraft-deutschland.de

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