Landrat Herbert Eckstein und der Bürgermeister von Georgensgmünd, Ben Schwarz, sind stolz: das ökologisch orientierte Deponie-Projekt kann sich wahrlich sehenlassen. Die statistischen Angaben zur Energieanlage vor Ort sprechen dabei in der Tat für sich.
Effizienz der Georgensgmünder Mülldeponie:
| Lagermenge 1970 bis 2001: |
520.000 Kubikmeter Müll |
| Leistungsvolumen seit 1999: |
250 kW Deponiegas |
| Vorhandene Kapazitäten: |
weitere fünf bis sieben Jahre |
Eine Technologie, die „mitdenkt“
Wissenswert ist, dass die Georgensgmünder Mülldeponie bereits vor mehr als zehn Jahren stillgelegt worden war. Allerdings ist die nach wie vor zur Verfügung stehende „Öko-Power“ mehr als beeindruckend. Vorausgesetzt, sie kommt effizient zum Einsatz.
So „verpufft“ das Deponiegas, bestehend aus Methangas, Kohlendioxid und Co., keineswegs ungenutzt im Boden oder in der Atmosphäre. Sondern es wird in elektrische Energie umgewandelt.
Im Zuge dessen ist es möglich, den örtlich ansässigen Bauhof sowie die angrenzenden Garagen für den städtischen Fuhrpark mit Energie zu versorgen.
Vorausschauend planen und zielorientiert handeln
Sicherlich, das Energiepotenzial steht, Expertenmeinungen zufolge, vor Ort nicht unbegrenzt zur Verfügung. Aber man ist sich einig, dass es durchaus noch etwa
fünf bis sieben weitere Jahre dauern kann, bis das Gasreservoir endlich zur Neige geht.
Damit diese „Vorräte“ aber auch tatsächlich noch so lange zur Verfügung stehen, entschied sich die Gemeinde für die Anschaffung eines speziellen Motorsystems, um den Betrieb noch effizienter zu gestalten. Übrigens versorgt die Müll-Energie nunmehr gleichwohl auch besagte Motorenanlage…. In der Tat eine nachahmenswerte Technologie.
Autor: AB