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Die Energiewende kommt ins Kino

Thema: Erneuerbare-Energie | 05.12.2012 | Aufrufe: 2452 | Bewertung: (6 Bewertungen)

Der Dokumentarfilm „Leben mit der Energiewende“ feiert Leinwand-Premiere. Der Streifen gilt als erster Open-Source Kinofilm überhaupt. Am 21. November 2012 startete offiziell der Open-Source Kinofilm „Leben mit der Energiewende“ von Regisseur (und Journalist) Frank Farenski und Kameramann Felix Peschko.

Dem Film voraus gegangen ist eine gleichnamige ZDF-Dokumentation. Mitschneiden und Mitfilmen des 90-minütigen Films, der mit den Vorurteilen gegenüber erneuerbaren Energien – insbesondere auch der Photovoltaik – aufräumen will, ist laut den Machern ausdrücklich erlaubt.

Dem Open-Source-Gedanken folgend, sollen die Inhalte in HD-Qualität kostenlos auf der Website www.energiewende-derfilm.de zugänglich sein und von den Zuschauern weiterverbreitet werden. Der erste Teil des Films ist dort bereits zu sehen. Des Weiteren bietet der Internetauftritt Hintergrund-Interviews mit den Protagonisten und Fotos der Dreharbeiten an.

Zudem wurde eine Facebook-Seite für die Fan-Community eingerichtet. Auch in Österreich hat dank Internet-Berichterstattung der Film bereits Beachtung gefunden.

Inhaltlich setzt sich der Film unter anderem kritisch mit der deutschen Energiepolitik auseinander. Dem Film zufolge werden die Bürger von der Regierung desinformiert und obendrein unter dem Deckmantel der Förderung regenerativer Energie mit viel zu hohen Kosten belastet.

Farenski zeigt deutlich, wer profitiert: Stromkonzerne und Großverbraucher. Der Film präsentiert des Weiteren dem interessierten Zuschauer Fakten, die verdeutlichen sollen, dass langfristig nur erneuerbare Energieträger eine bezahlbare Stromversorgung garantieren werden können.

Eintrittspreise mit Hintergedanken

Der Film feierte im Berliner Filmtheater am Friedrichshain Premiere und ist bis Ende Februar auf gesonderten Vorführungen in Deutschland für einen symbolischen Preis von 1,68 Cent pro Kinokarte zu sehen. Dieser Betrag entspricht der Erhöhung der EEG-Umlage 2013 für den Ausbau der regenerativen Energieträger.

Unternehmen können für 2.500 Euro eine Lizenz für den Film erwerben und ihn so für eigene Zwecke umgestalten und veröffentlichen, wie es bei Projekten dieses Ausmaßes vollkommen ungewöhnlich ist. Diese Einnahmen finanzieren die Filmproduktion. Lizenznehmer sind unter anderem die Solar-Unternehmen Parabel AG, Solarpraxis AG (aus Berlin) und die Krannich Solar aus Baden-Württemberg.


Autor: SB

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