Andererseits hakt es mitunter an der erreichbaren Fahrgeschwindigkeit oder an der zu geringen Reichweite der Batterien.
Und schon ist diesbezüglich erneut von Diskrepanzen die Rede: So haben Experten herausgefunden, dass Hitze die Qualität von Batterien in Elektroautos nachhaltig schädigen kann.
Wenn man bedenkt, dass sich Batterien von Elektroautos nicht erst beim „Heizen“ auf der Autobahn stark aufwärmen, sondern bereits beim „Cruisen“ durch die Innenstadt, stellt sich die folgende Frage:
Welche Temperaturen hält eine E-Batterie überhaupt aus, um möglichst lange zu halten und vor allem die Qualität des Fahrzeugs nicht nachhaltig zu beeinträchtigen?
Was können klassische Kühlmethoden bewirken?
Um des Problems Herr zu werden, ist es erforderlich, die Autobatterie zu kühlen. Ermöglicht wird dies bislang durch folgende Methoden, allerdings steckt deren Entwicklung nach wie vor in den Kinderschuhen:
- Batterien mit Luftkühlung
- Batterien mit Wasserkühlung
- Batterien ohne Kühlung, die also beim Aufladen gegen eine neue Energiequelle ersetzt werden
Batterien mit integrierter Wasserkühlung sind zwar effektiver, jedoch sind die Wasserressourcen bekanntlich begrenzt. Luft hingegen steht zwar in beliebigen Mengen zur Verfügung, allerdings lässt die Kühlkapazität bei E-Batterien zu wünschen übrig. Denn die niedrige Wärmeaufnahmekapazität sowie das unzureichende Weiterleitungsvermögen von Luft sorgen für Kühlergebnisse, die eher suboptimal sind. Hinzu kommt, dass die Abstände zwischen den Zellen der Batterien zu gering sind, was wiederum einen ausreichenden Luftaustausch erschwert.
Eine Produktinnovation soll Abhilfe schaffen
Ein neuartiges Kühlmittel – CyroSolPlus – führt die angestaute Hitze bis zu drei Mal schneller ab, als beispielsweise Wasser es könnte. Durch die Mischung aus Wasser, Tensiden, Paraffin und Glycol kann einer Überhitzungsgefahr bei Batterien in E-Fahrzeugen selbst bei rasantem Tempo effizient entgegengewirkt werden. Könnte dies die Sparte der Elektromobilität revolutionieren?