Thema Erneuerbare Energie vom 18.06.2012 @ 17:20:04 CEST
Ein Vergleich, der Mut macht?
Die Transparenz-Plattform der Leipziger Strombörse „EEX“ teilte mit, dass im Hinblick auf die geplante Energiewende ein entscheidender Meilenstein bewältigt worden sei. Entsprechenden statistischen Auswertungen zufolge sei es sowohl in Österreich, als auch hierzulande gelungen, den Anteil fossiler Energien zu übertreffen.
Im Klartext bedeutet dies, dass Sonne und Wind in beiden Ländern zusammen endlich mehr Strom geliefert haben, als es bei den Kraftwerken der Fall war, die fossile Energien liefern. In diesem Zusammenhang spielten freilich vor allem die Witterungsbedingungen eine sehr entscheidende Rolle. Entscheidend dabei ist nämlich, dass es windig ist und die Sonne scheint. Somit wären die besten Voraussetzungen dafür gegeben, dass es schon bald erneut soweit sein könnte, dass erneuerbare Energien mehr Strom liefern, als althergebrachte Methoden.
Die Statistiken sprechen für sich
In Zahlen ausgedrückt bedeutet das, dass um etwa 13 Uhr sage und schreibe 20,2 Gigawatt Strom aus Windenergie und satte 8,6 Gigawatt Strom aus solarer Energie generiert worden waren. Im Vergleich dazu schafften die konventionellen Energien zum besagten Zeitpunkt gerade einmal 27,8 Gigawatt. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang übrigens gleichwohl, dass im Rahmen der Messungen die Menge erzeugter Energien aus Biomasse-Anlagen sowie aus den Wasserkraftwerken keine Berücksichtigung fanden. Demnach steht fest, dass der Anteil erneuerbarer Energien also noch weitaus höher gewesen sein dürfte.
Öl aus Deutschland
Aber auch in Sachen Ölförderung hat sich in diesem, unserem Lande so einiges getan. So wurden im vergangenen Jahr deutschlandweit größere Mengen Öl gefördert, als noch im Jahr zuvor. Expertenmeinungen zufolge könne dies zum einen mit dem verstärkten Einsatz neuer Technologien begründet werden. Zum anderen wurde vermehrt in alte und neue Ölfelder investiert. Die Resultate geben durchaus zu denken: wenngleich doch der Anteil deutschen Öls im internationalen Vergleich bei gerade einmal 3 % liegt, so sind die in 2011 geförderten 2,7 Millionen Tonnen Erdöl wahrlich kein „Pappenstiel“.
Autorin: ab
 oak-media
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