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 | Thema Brennstoffzellen & Stromspeicher vom 10.05.2012 @ 16:37:28 CEST
Noch mehr Energiesparen mit neuer Brennstoffzelle
Bislang wurden die Brennstoffzellen-Technologie und die mit ihr verbundenen Möglichkeiten für Umwelt, Industrie und Wirtschaft in erster Linie von spezialisierten Fachleuten fokussiert. Im Hinblick auf die geplante Energiewende nimmt auch sie jedoch in immer mehr Bereichen des täglichen Lebens einen bedeutsameren Stellenwert ein.
Wie wichtig diese innovative Technologie tatsächlich für uns ist, zeigt sich so in den verschiedensten Bereichen.
Umfassende Untersuchungen und aufwendige Tests in Zusammenarbeit mit dem Bundeswirtschaftsministerium machen es deutlich: eine Brennstoffzelle kann noch mehr. So ist es zum Beispiel durch die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem Karl-Winnacker-Institut der Dechema e.V., dem Günter-Köhler-Institut für Fügetechnik und Werkstoffprüfung GmbH sowie der Brennstoffzellen Technik GmbH endlich gelungen, stabilere und zugleich langlebigere Reformersysteme für Brennstoffzellen zu generieren und dabei zugleich Energie einzusparen.
Ein hoher Aufwand und hohe Temperaturen
Damit es jedoch überhaupt erst gelingen kann, auf Basis von Methan Wasserstoff als Brennstoff zu produzieren, muss ein komplett neues Reformersystem her. Mit dieser äußerst speziellen Technologie wird (Bio-)Erdgas in Kohlendioxid und Wasserstoff aufgespalten. Allerdings war es im Zuge des durchgeführten Projektes erforderlich, innovative Grundstoffe und speziell konzipierte Füge-Technologien zu verwenden und diese jeweils individuell anzugleichen. Temperaturen von bis zu 1.000 Grad Celsius waren in der Entwicklungsphase erforderlich, um optimale Ergebnisse zu erhalten.
Verschiedene Entwicklungsschritte – ein echter Fortschritt
Von der Entwicklung spezieller Diffusionsschichten auf der Grundlage von Alu-Aktiv-Bestandteilen über die Beobachtung der einzelnen Korrosionsmechanismen sowie deren Wirkungsweise auf die jeweils eingesetzten Werkstoffe bis hin zur Analyse der beschichteten und unbeschichteten Werkstoffe im Rahmen eines 1000stündigen Tests… - dies alles war erforderlich, um die hochgesteckten Ziele zu erreichen. Jede einzelne der in diesem Zusammenhang durchgeführten Untersuchungen stellte dabei gewissermaßen die Basis für weitere Prozessabläufe dar.
Getestet – und für gut befunden
Das Unterfangen wurde mit der Forschungsvereinigung Stahlanwendung e.V. (Fosta) durchgeführt und gehörte damit zu einem Projekt der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF). Nicht nur das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie war darüber hinaus involviert, sondern das Ganze wurde gleichwohl von der Allianz Industrie Forschung getragen.
Autorin: ab
 oak-media
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