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Thema Fahrzeuge & Mobilität vom 13.04.2012 @ 15:04:51 CEST

Vergleichen lohnt sich - auch beim Tanken

Aktuelle Elektrofahrzeuge News Angesichts der nahezu stetig steigenden Spritpreise beschäftigte sich der Allgemeine Deutsche Automobil Club unlängst unter anderem mit der Reichweite von klassischem Treibstoff. In diesem Zusammenhang nahm der ADAC insbesondere den Dieselkraftstoff im Wert von 20 Euro „unter die Lupe“.

Der ADAC testete, wie viele Kilometer der Autofahrer von heute im Vergleich zum Jahr 1996 für eben diesen Betrag zurücklegen kann.

Die „Schere“ klafft immer weiter auseinander

War es 1996 noch möglich, für 20 Euro immerhin 717 Kilometer zurückzulegen, was in etwa der Strecke von Frankfurt/Main bis zur Österreichischen Landeshauptstadt Wien entspricht, so waren es zehn Jahre später gerade einmal 400 Kilometer. Im vergangenen Jahr reichte die 20-Euro-Tankfüllung nur noch für etwa 315 Kilometer – also nahezu 50% weniger, als noch 1996!

Allerdings basierten die Untersuchungen des ADAC vor 12 Jahren noch auf der Leistung eines Passat Turbodiesel mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 6,5 Litern. Heute hingegen sieht das Ganze bekanntlich ein wenig anders aus. Denn der neue Passat Blue-Motion beispielsweise verfügt über 105 PS und überzeugt somit durch einen Verbrauch von gerade einmal 4,1 Litern.

Anhand dieser Werte wäre es demselben Fahrzeug 1996 für 20 Euro möglich gewesen, rund 500 Kilometer weit zu fahren. Gemäß veränderter Standards im Jahr 2011 sind es dahingegen allerdings nur noch etwa 350 Kilometer Wegstrecke.

Sprit sparen – leicht gemacht?

Viele Autofahrer sehen sich bedingt durch die Rekordwerte der Spritpreise mitunter dazu gezwungen, mit dem Tanken so lange zu warten, bis die Reservelampe im Fahrzeug aufleuchtet. Der ADAC jedoch rät, selbst noch bei halb vollem Tank eine günstige Tankstelle anzusteuern, um das Fahrzeug mit Treibstoff zu versorgen. Wer regelmäßig die Augen offenhält und auch die Angebote so genannter Freier Tankstellen nutzt, spart dauerhaft bares Geld.

Üblicherweise „schraubt“ so mancher Tankstellenbetreiber insbesondere zur Rush-Hour die Preise zusätzlich hoch. Durch vorausschauendes, wohlüberlegtes Fahren und durch stetes Vergleichen der Spritpreise an freien Tankstellen kann man derartigen Maßnahmen folglich geschickt den Riegel vorsetzen.


Autorin: ab



oak-media











     
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