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Lohnen sich ökologische und nachhaltige Geldanlagen?

Thema: Finanzen | 30.03.2012 | Aufrufe: 11286 | Bewertung: (4 Bewertungen)

Die Umwelt entlasten und dabei Kosten sparen – ja. Aber nicht um jeden Preis. So versuchen Umweltprojekte aus unterschiedlichsten Branchen mitunter durch Genussrechte Gelder zu sammeln.

Was aber hat es genau mit dieser Anlageform auf sich? Inwiefern lohnen sich derartige Öko-Genussrechte auch für den umweltbewussten Verbraucher?

Wissenswert ist, dass sogar die renommierte Umweltbank mittlerweile Genussrechte anbietet. Hierbei soll es vornehmlich um die Finanzierung spezifischer Umwelt-Projekte gehen. Auf der Internetseite des Anbieters umweltbank.de können alle relevanten Informationen zum Thema abgerufen werden.

Allein der Gedanke zählt…

Fakt ist, dass sich mit dem „ökologischen Gedanken“ insgesamt durchaus gutes Geld verdienen lässt. Bei den so genannten Genussrechten handelt es sich um eine Kombination aus Aktien und Anleihen. Dabei werden diese von Unternehmen ausgegeben, welche meist in erster Linie eines im Sinn haben: finanzielle Mittel zu beschaffen. Die Investoren selbst haben mit dem Genussrecht die Möglichkeit, für einen jeweils festzulegenden Zeitraum eine stille Beteiligung an den betreffenden Unternehmen zu erwirken.

Eine besondere Rolle spielen in diesem Zusammenhang Solarfirmen oder Windparks. (Die „stille“ Beteiligung besagt übrigens, dass der Anleger selbst keinerlei Mitspracherecht im Rahmen gesellschaftsrechtlicher Gegebenheiten des jeweiligen Unternehmens hat.) Entsprechende Investitionsmöglichkeiten erscheinen immer mehr Anlegern umso interessanter, da sich damit sogar satte 6 bis 8 % Zinseinnahmen pro Jahr generieren lassen.

Es gibt durchaus Nachteile

Inhaber von Genussrechten müssen in Kauf nehmen, dass sie während der Laufzeit nicht an ihr Geld herankommen. Eine derartige mangelnde Flexibilität macht sich insbesondere im Falle sich verändernder Lebensumstände bemerkbar. In Situationen, in denen es also wichtig wäre, flüssige Mittel zur Verfügung zu haben, sind Umwelt-Genussrechte demnach nicht wirklich empfehlenswert.

Ein weiterer entscheidender Aspekt ist in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass der Investor selbst dann nicht sein Geld zurückbekommen kann, wenn die Geschäfte des betreffenden (Öko-)Unternehmens gerade einmal nicht so gut gehen. Weitaus „angenehmer“ für Investoren wäre bei einem derartigen Szenario ganz gewiss die Idee, das jeweils angelegte Kapital „sichern“ zu können.


Autorin: ab

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