Thema Umwelttechnik/ Energiesparen vom 27.03.2012 @ 17:15:38 CEST
Was bringt die Nachtabsenkung?
Im Laufe der Zeit haben sich die unterschiedlichsten Möglichkeiten etabliert, Energie einzusparen. Die so genannte Nachtabsenkung ist nur eine davon. Und aktuellen Statistiken zufolge handelt es sich dabei in der Tat um eine recht erfolgversprechende Methode, um die nahezu stetig steigenden Heizkosten auf ein Mindestmaß zu reduzieren bzw. langfristig Energie einzusparen. Was aber ist unter der Nachtabsenkung zu verstehen?
Fachleuten zufolge handelt es sich dabei um das automatische Herabsenken der Vorlauftemperatur moderner Heizungsanlagen. Dies geschieht zu jeweils individuell eingestellten Zeiten. Im Gegensatz zum oftmals üblichen, ununterbrochenen Heizen lassen sich mit der Nachtabsenkung durchaus rund fünf bis zehn Prozent der Energiekosten einsparen. Allerdings ist dies meist abhängig von der Beschaffenheit der Außenwände eines Gebäudes im Hinblick auf die Wärmespeicherkapazität, -dämmung und so weiter. Übrigens trägt eine Nachtabsenkung selbst dann zur Reduzierung von Heizkosten bei, wenn am Folgetag die Räumlichkeiten (mit einem gewissen Aufheizenergiepotenzial) wieder aufgewärmt werden müssen.
Allein die Raumtemperatur herabsetzen genügt nicht. Mit der Nachtabschaltung spart man richtig!
Neueste Untersuchungen haben wieder einmal gezeigt, dass die automatische Nachtabsenkung den Energieverbrauch noch weiter zu reduzieren vermag, als das bloße Herabsetzen der Heiztemperaturen. Wissenswert in diesem Zusammenhang ist, dass Häuser, die gemäß modernsten Standards mit innovativen Dämmmaterialien ausgestattet sind, in der Regel für ein weitaus langsameres Herabsetzen der Temperaturen sorgen.
Hier ein paar zusätzliche Expertentipps:
Das Sparpotenzial lässt sich steigern, wenn die Vorlauftemperatur bei der Nachtabschaltung auf etwa fünf bis acht Grad Celsius eingestellt wird. Dabei ist zugleich das Augenmerk darauf zu richten, dass die (Uhr-)Zeit zum Wiederaufheizen der Räume so gewählt wird, dass die Zimmer jeweils zum richtigen Zeitpunkt wieder bedarfsgerecht aufgewärmt sind.
Die moderne Technik macht es möglich:
Dank Hightech-Mikroprozessor-Technologie ist es möglich, täglich den „perfekten“ Heizstart-Termin automatisch zu ermitteln. Dabei ist es von besonderer Wichtigkeit, exakt die Tageszeit einzugeben, zu welcher die gewünschte Zimmertemperatur jeweils erreicht sein soll. Der Beginn der Aufwärm-Phase spielt in diesem Zusammenhang eine eher untergeordnete Rolle.
Autroin: ab
 oak-media
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