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Thema Energiesparendes Bauen vom 08.02.2012 @ 17:22:33 CET

Umweltbewusstes Bauen gewinnt immer mehr an Bedeutung

Aktuelle Energiesparendes News Ganz egal, ob Ein- oder Mehrfamilienhäuser oder gewerblich genutzte Gebäude: Passivhäuser erfreuen sich einer stetig steigenden Beliebtheit bei umweltbewussten Häuslebauern. Allerdings waren Passivhäuser, die nun übrigens seit mehr als zwanzig Jahren am Markt existent sind, zunächst noch sehr kostenintensiv in der Anschaffung.

Im Laufe der Zeit hat sich aber diesbezüglich ein bemerkenswerter Wandel vollzogen. Denn mittlerweile werden zahlreiche für den Passivhausbau erforderliche Bauteile serienmäßig produziert.

Bei Fenstern beispielsweise ist in diesem Zusammenhang ein großer Unterschied erkennbar. So sind diese bei modernen Passivhäusern heute weitaus günstiger, als dies noch in der Markteinführungsphase von Passivhäusern der Fall war. Üblicherweise waren diese speziellen Fenster rund zwei bis drei Mal so teuer wie herkömmliche Modelle. Mittlerweile sind sie nur noch gerade einmal zehn bis 20 Prozent teurer, als die klassische Variante. Immer mehr potenzielle Häuslebauer interessieren sich angesichts dieser positiven Entwicklung für die Errichtung eines Passivhauses.

Energiebewusst bauen wird (endlich) günstiger

Sicherlich: die gesetzlichen Vorgaben, die im Rahmen des Passivhaus-Baus beachtet werden müssen, sind zum Teil sehr stringent. Allerdings tragen diese Richtlinien gleichwohl dazu bei, dass nicht nur die Umwelt nachhaltig geschont, sondern vor allem auch die Haushaltskasse der Eigentümer entlastet wird. Fachleuten zufolge ist es beispielsweise nurmehr gestattet, pro Jahr maximal 1,5 Liter Heizöl je Quadratmeter zu verbrauchen. Diese Vorgabe kann vor allem durch den Einsatz einer besonders intensiven Wärmedämmung (beim Dach sowie bei Fenstern, Türen und Wänden) erfüllt werden. Darüber hinaus ist es durch spezielle Lüftungstechniken möglich, die Einhaltung dieser Standards zu gewährleisten. Insgesamt ist folglich zwar ein Mehraufwand an Material erforderlich, aber dennoch können Arbeitsgänge und auch erhebliche Kosten eingespart werden.

Aussagekräftige Statistiken

Fachleuten zufolge schadet es gewiss nicht, die Werbetrommel für Passivhäuser noch ein wenig intensiver zu „rühren“. Denn wie das Statistische Bundesamt unlängst bekanntgab, wurden im Vorjahr zwar fast 95.000 Baugenehmigungen für Wohnhäuser erteilt, allerdings entfielen davon nur rund 500 auf Passivbauten. Bei Bewilligungen für gewerblich genutzte Objekte waren es von insgesamt 13.000 Baugenehmigungen gerade einmal 24 für die energiebewusste Variante. Fakt ist aber, dass es sowohl in Österreich, als auch hierzulande mittlerweile über 25.000 Passivhäuser gibt.


Autorin: ab

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